Der Code für Münsters Zukunft: Jugendliche programmieren die Stadt von Morgen

Kleine Hacker für große Ziele. Die städtische Veranstaltungsreihe „Jugend hackt Münster“ soll Wissen und Fähigkeiten im Bereich des Programmierens vermitteln und junge Menschen gleichzeitig aktiv an der Stadtentwicklung beteiligen. In zwei Workshops und einem mehrtägigen Event können Jugendliche Lösungen für das Münster der Zukunft entwickeln und programmieren. Die Reihe ist eingebettet in das „Jugend hackt Lab“, das seit letztem Herbst von der openSenseLab gGmbH im städtischen Digitallabor als regelmäßiges Bildungsprogramm für technik- und programmierinteressierte Jugendliche ab 12 angeboten wird.

„Wenn wir über die Stadt von Morgen reden, wollen wir natürlich auch mit den Bürgerinnen und Bürgern von Morgen sprechen und diese zum aktiven Mitgestalten einladen“, erklärt Dr. André Wolf, Leiter der Stabsstelle Smart City bei der Stadt Münster. Ein erster Workshop fand am 21. Februar im Digitallabor der Stadt Münster statt: „Wenn man sieht, wie Jugendliche mit Hard- und Software kreativ werden und ihre Begeisterung fürs Tüfteln, Hacken und Programmieren entdecken, ist das schon beeindruckend“, freut sich Wolf über den erfolgreichen ersten Workshop.

ePart MS-LAB: Workshop im Digitallabor

Auch der nächste Workshop am 21. März (16 – 18 Uhr) und ein mehrtägiger Hackathon finden im städtischen Digitallabor statt, in dem Jugendliche alles ausprobieren können, was mit Computertechnik, Programmieren und anderen Fähigkeiten rund um die Digitalisierung zu tun hat. „Das Digitallabor ist der passende Ort für unser Projekt, weil wir hier alle Möglichkeiten haben, um die Kids an das Thema der digitalen Stadtentwicklung heranzuführen“, zeigt sich Henning Spenthoff, Projektleiter in der Stabsstelle Smart City, überzeugt. „Bei dem Hackathon in den Osterferien nehmen wir uns dann drei Tage am Stück Zeit, uns intensiv mit dem Programmier-Know-How und den Fragen und Ideen der Jugendlichen zu beschäftigen“, freut sich Spenthoff.

Mario Pesch, Geschäftsführer der openSenseLab gGmbH, und damit beauftragt, die Veranstaltungsreihe im Namen der Stadt durchzuführen, betont: „Es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich. Einfach anmelden, mitmachen und Spaß haben.“ Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren, ist kostenfrei und findet in den Osterferien vom 13. bis 15. April statt. Zum Abschluss des Hackathons am Samstag wird es eine große Präsentation der Ergebnisse geben, zu der auch die Eltern herzlich eingeladen sind.“, so Pesch. Anmeldungen können ab sofort unter https://jugendhackt.org/lab/muenster/ erfolgen.

Modellprojekt ePart MS-LAB

„Jugend hackt Münster“, ein Gemeinschaftsprojekt der städtischen Stabsstellen Smart City und Digitale Bildung im Amt für Schule und Weiterbildung, ist Teil des Smart City Projektes „ePart MS-Lab“, dem Münster-Labor für junge elektronische Partizipation. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Im Rahmen des Bundesförderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ ist es eine von insgesamt 11 Maßnahmen, die von der Stadt Münster, Stabsstelle Smart City, bis 2026 umgesetzt werden.

Zur Projektkachel Modellprojekte Smart Cities: https://smartcity.ms/modellprojekte-smart-cities/

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