Dein APPgrade für Münsters Fahrradwege

Aufruf zur Teilnahme an der Aktion vom 12. April bis zum 9. Mai 2021: Tracke deine Alltagswege für ein besseres Fahrradnetz in Münster

Mit der Aktion „Dein APPgrade für Münsters Fahrradwege“ vom 12. April bis zum 9. Mai 2021 ruft die Stadt Münster alle Radfahrer:innen auf, mit der Fahrrad-Navigations-App Naviki ihre alltäglichen Wege aufzuzeichnen. Ziel dieser Aktion, die erstmalig vom städtischen Fahrradbüro mit Unterstützung der Stabsstelle Smart City Münster durchgeführt wird, ist, mit den gesammelten Daten das Radwegenetz entsprechend den Anforderungen der Nutzer:innen zu planen: Fahrradnetz 2.0 für Münster

Wozu werden die Daten gesammelt?

Die Planerinnen und Planer erhalten so wichtige Informationen. Zum Beispiel, welche Wege oder Straßen in Münster besonders häufig mit dem Fahrrad genutzt und welche Verbindungsstrecken bevorzugt werden. Natürlich werden bereits einige Möglichkeiten genutzt, um an solche Daten zu kommen – etwa mit Hilfe der Fahrradzählstellen. Über diese punktuellen Auswertungsmöglichkeiten hinaus werden die Daten aus der App aber ein noch umfangreicheres und zusammenhängenderes Bild liefern.

Datenvisualisierung: Mithilfe einer Heatmap kann man erkennen, welche Wege mit dem Fahrrad genutzt und bevorzugt werden. Quelle: Stadtradeln 2020 / Foto: Smart City Münster, M. Kolta

Wenn möglichst viele Menschen mitmachen, wird sichtbar, welche Wege die Bürger:innen in der Realität nutzen. Bei der Aktion geht es nicht darum, besser zu sein als jemand anderes. Deshalb gewinnt auch nicht die Person, die die meisten Kilometer sammelt oder am schnellsten fährt. Jeder noch so kurze oder lange Weg zählt. Viele individuelle Wege ergeben am Ende ein aussagekräftiges Gesamtbild – und: Gewinne gibt es trotzdem!

 

Das gibt es zu gewinnen

Alle, die sich in der Naviki-App für die Aktion „Fahrradnetz 2.0 – Dein AppGrade für Münsters Radwege“ anmelden, haben die Chancen auf tolle Gewinne. Denn als Dankeschön für das Engagement verlost die Stadt Münster unter allen, die mindestens zehn Wege aufgezeichnet haben, Gutscheine für münstersche Fahrradläden im Wert von 500 €, 250 € und 100 € sowie praktische „Bikezacs“. Teilnahmebedingungen

Diese Bikezacs git es zu gewinnen. Foto: Stadt Münster

Außerdem gewinnen natürlich alle, die in Münster mit dem Fahrrad unterwegs sind – egal ob mit dem Hollandrad, dem Lastenrad oder einem Rennrad. Denn durch die Planung und das Tracking können sich Fahrradfahrende in Münster auf zukünftig noch besser ausgebaute Radwege freuen.

 

Und was ist mit dem Datenschutz?

Keine Sorge: Es findet keine Auswertung statt, die Rückschlüsse auf die teilgenommenen Personen ermöglicht. Denn die Daten werden aggregiert. Mehr zum Datenschutz

 

Naviki-App

Die Naviki-App wird in Münster entwickelt und ist kostenfrei im Apple App Store und im Google Play Store herunterzuladen. Dann bei der Aktion „Fahrradnetz 2.0“ anmelden (in der App „Wettbewerb“ genannt) und Alltagswege mit dem Rad aufzeichnen (=tracken) lassen. Details zum Tracking

Urbaner Ort am Servatiiplatz – Smart City zieht voraussichtlich mit ein

Architektenwettbewerb ist entschieden / Neubau für städtische Nutzungen und WDR-Landesstudio

Wo sich heute eine Parkplatzfläche befindet, soll künftig urbanes Flair spürbar werden: Auf dem Servatiiplatz planen die Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM), der Westdeutsche Rundfunk und die Stadt Münster in enger Kooperation einen Neubau, der sich durch ein innovatives Gebäudekonzept und eine hohe Nutzungsvielfalt auszeichnen soll.

 

Smart City Münster zieht voraussichtlich mit ein

Als Ankernutzer wird der WDR hier regionale Sendeinhalte produzieren. Daneben entsteht Raum für städtische Nutzungen aus den Bereichen Kommunikation, Austausch und Information, Bildung und modernes Arbeiten. In den mittleren Geschossen sollen Angebote – Arbeitsplätze, Seminar-, Tagungs- und Besprechungsmöglichkeiten – in flexiblen Strukturen für das Smart City Office, ein kommunales Digitallabor und die Volkshochschule etabliert werden. Die Erdgeschosszone soll Platz für unterschiedliche Veranstaltungs- und Beteiligungsformate bieten und ein neuer Treffpunkt für die Münstersche Bürgerschaft werden.

 

Architektenwettbewerb ist entschieden

Das Büro „UWA – Weidemann Architekten“ hat den Architektenwettbewerb für den Neubau am Servatiiplatz gewonnen. Bild: UWA – Weidemann Architekten

Das Preisgericht hat am 20. Januar die Arbeit des Büros „UWA – Weidemann Architekten“ aus Münster zum Sieger gekürt und auch zur Umsetzung vorgeschlagen. UWA setzte sich in einem international besetzten Teilnehmerfeld mit fünfzehn Architekturbüros, darunter zwei aus dem Münsterland, durch.

Mehr Informationen zum Wettbewerb und zum weiteren Vorgehen gibt es in der Pressemeldung sowie auf den Seiten des Stadtplanungsamtes der Stadt Münster.

Startschuss für Handyparken in Münster

Das Bezahlen an Parkscheinautomaten war in Münster bislang nur mit Bargeld möglich. Aber was tun, wenn das nötige Kleingeld fehlt? Diese Frage muss sich ab sofort niemand mehr stellen, denn jetzt gibt es mit dem Handyparken eine zusätzliche Zahlungsmöglichkeit. “Das Handyparken ist ein weiterer Baustein für digital unterstützte Mobilität in unserer Stadt”, sagte Stadtbaurat Robin Denstorff bei einem Vor-Ort-Termin am Parkplatz “Landeshaus”.

“Das Handyparken ist der erste Schritt in Richtung eines digitalen Parkraummanagements in Münster”, so Denstorff. “Digitale Lösungen sind kein Selbstzweck, sondern müssen sich daran messen lassen, welchen Nutzen sie stiften. Im Falle von Maßnahmen des Smart Parking geht es um einen klugen Umgang mit knapper werdendem Raum. Vor allem für die Innenstadt benötigen wir intelligente Lösungen für eine nachhaltige und stadtverträgliche Mobilität von morgen.” Künftig sollen zum Beispiel Parkverkehre in der Innenstadt, Pendlerverkehre am Stadtrand oder das Parken in Wohnquartieren mit Hilfe von digitalen Anwendungen organisiert und gesteuert werden. “Die Zahlungsabwicklung per Handy ist da nur der Anfang”, so Denstorff.

Kunden können über die Plattform “smartparking” zwischen sieben Handyparken-Anbietern wählen: “EasyPark”, “PARK NOW”, “moBiLET”, “Yellowbrick/flowbird”, “paybyphone”, “Parkster” und “PARCO”. Die Parkscheinautomaten bleiben parallel in Betrieb und werden mit Informationen für die ersten Schritte zum Handyparken versehen. “Autofahrer starten den Bezahlvorgang per App, Anruf oder SMS”, erklärt Denstorff. “Ein Vorteil ist, dass die Parkzeit spontan mit dem Handy gestoppt oder verlängert werden kann.” So entfallen Überzahlung und Verwarngelder wegen abgelaufener Tickets. Die Parkgebühren bleiben gleich.

Dr. André Wolf, Leiter der Stabsstelle Smart City, verweist auf weiterführende Überlegungen zum Thema “Smart Parking”. Denkbar seien Sensortechnologien, die die Auslastung von Parkflächen messen und in das Parkleitsystem, Navigationsgeräte oder Apps einspeisen. “Ziel ist es, den Parksuchverkehr durch digitale Unterstützung so gering wie möglich zu halten und Verkehrsströme zum Beispiel über das Nutzen von Park-and-Ride Anlagen so zu lenken, dass ein Umstieg auf Busse oder Bikesharing-Angebote erfolgt”, so Wolf.

Auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Ordnungsamtes wurden auf das Handyparken vorbereitet. “Es gibt nicht mehr nur den Parkschein hinter der Windschutzscheibe. Daher wurden unsere Mitarbeitenden geschult und mit neuen Endgeräten ausgestattet. Damit können sie prüfen, ob Autofahrer ihre Parkgebühr mit dem Smartphone gezahlt haben”, erläutert Amtsleiter Norbert Vechtel.

Die Stadt kooperiert mit “smartparking”, einer bundesweiten Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung, die bereits in über 140 Kommunen aktiv ist. Sie will das unkomplizierte Bezahlen von Parkgebühren mit dem Handy etablieren. Philipp Zimmermann, stellvertretender Geschäftsführer von “smartparking”, erläutert den Vorteil der Zusammenarbeit: “Statt mit jedem App-Anbieter Verträge schließen zu müssen, schließt die Stadt Münster nur mit uns einen Rahmenvertrag. Für Münster bieten wir eine anbieterneutrale und kostenfreie Umsetzung des Handyparkens an, während Autofahrer zwischen verschiedenen Apps wählen können.”

Weitere Informationen zum Handyparken gibt es online unter www.smartparking.de.

Münster verbessert sich im Smart-City-Index der bitkom auf Platz 14

Der bitkom e.V., Branchenverband der digitalen Industrie, hat die zweite Ausgabe seines Smart-City-Indizes für das Jahr 2020 herausgegeben. Dieser bitkom-Index soll ein Ranking aller 81 deutschen Großstädte im Themenfeld „Smart City“ darstellen. In der Ausgabe 2019 wurde Münster noch im soliden Mittelfeld auf Platz 27 gelistet. In der aktuellen Ausgabe konnte sich die Stadt nun deutlich um 13 Plätze auf Platz 14 verbessern.

Die Stadt Münster will sowohl mit Projekten an der Schnittstelle von Stadtentwicklung und Digitalisierung als auch mit digitalen Verwaltungsleistungen zu einer Smart City werden. Stadtbaurat Robin Denstorff begrüßt die Verbesserung im bitkom-Index: „Es zeigt sich, dass mit der im September 2019 erfolgten Einrichtung der Stabsstelle Smart City im Dezernat für Planung, Bau und Wirtschaft der Stadtverwaltung, digitale Themen der Stadtentwicklung erfolgreich gebündelt und vorangetrieben wurden. Die gute Bewertung der bitkom ist für uns Bestätigung dieser Arbeit und Ansporn zugleich. Die Digitalisierung muss nicht nur aktiv genutzt, sondern zielgerichtet gestaltet und gesteuert werden.“

Der Smart City Index der Bitkom research analysiert und bewertet alle deutschen Städte ab 100.000 Einwohnern in den fünf Kategorien Verwaltung, IT-Infrastruktur, Energie/Umwelt, Mobilität und Gesellschaft. Die bitkom untersuchte für jede Stadt 136 Parameter– von Online-Bürger-Services über Sharing-Angebote für Mobilität und intelligente Ampelanlagen bis hin zur Breitbandverfügbarkeit. In fast allen Bereichen konnte sich Münster deutlich verbessern. In den Kategorien „Verwaltung“, „Energie und Umwelt“ sowie „Gesellschaft“ erreichte Münster sogar einen Platz in der Top 10.

Auch Dr. André Wolf, Leiter der Stabsstelle Smart City, freut sich: „Der Weg, den wir eingeschlagen haben, um Münster zur Smart City zu machen, hat sich schon jetzt als richtig erwiesen. Das Smart-City-Verständnis der bitkom ist allerdings stark vom technisch Möglichen geprägt. Durch die intensive Einbindung der Smart City Münster in den Zukunftsprozess „Münster Zukünfte 20|30|50“ haben wir über das Technische hinaus noch viele weitere Themenfelder im Blick. Wichtig ist und bleibt: Der Mensch steht im Mittelpunkt, und Smart City ist Teil einer integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung.“ Zu den aktuellen Projekten zählen zum Beispiel das sensorunterstützte Aaseemonitoring oder die Grüne-Welle-Ampel „Leezenflow“. Im kommenden Winter startet das Projekt Thermografiebefliegung.

Der für IT und digitale Verwaltung zuständige Stadtrat Wolfgang Heuer ergänzt: „In einer Smart City erwarten die Bürgerinnen und Bürger selbstverständlich auch eine digital aufgestellte Verwaltung und entsprechende Services. Elektronische Antragsbearbeitung, digitale Akten und mobile Arbeitsformen sind Eckpunkte der eingeleiteten Veränderungen.“

Stefan Schoenfelder, Betriebsleiter des städtischen IT-Dienstleisters citeq, fügt hinzu: „Besonders freuen mich die großen Fortschritte im Bewertungsbereich Verwaltung, bei der sowohl die städtischen Onlinedienste als auch die Qualität der verwaltungsinternen Prozesse bewertet wurden. Anerkannt wurden aber auch unsere Fortschritte beim städtischen Glasfaserausbau, beim Öffentlichen WLAN und auch im Bereich des OpenData.“ 

Die gute Platzierung ist Ansporn für die Stadt, die Smart City Münster weiter voranzutreiben – in enger Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern wie zum Beispiel den Stadtwerken Münster. Die Ergebnisse des bitkom-Indexes sollen nun differenziert ausgewertet werden, um Verbesserungspotentiale zu erkennen.

Um den Münsterschen Ansatz auch langfristig zu etablieren, entwickelt die Stabsstelle Smart City derzeit eine städtische Smart-City-Strategie. In dieser Strategie werden Leitplanken wie z.B. Gemeinwohlorientierung oder Nachhaltigkeit festgehalten. So will die Stadt sicherstellen, dass die Smart City Münster auch in Zukunft innovativ, nachhaltig und kollaborativ gestaltet wird.

KlimaHeroes gewinnen den Münsterhack 2020!

Der vierte MÜNSTERHACK fand am 25./26. September 2020 statt. Über 100 Teilnehmer aufgeteilt in 12 Teams arbeiteten 36 Stunden intensiv an ihren Projekten und präsentierten ihre Ergebnisse im Abschlusspitch am Samstagabend in der Mehrzweckhalle der Stadtwerke Münster. Aufgrund der aktuellen Corona-Hygiene-Regeln war nur die Jury und kein Publikum anwesend. Allerdings konnte der Pitch erstmalig über einen Live-Stream online verfolgt werden, so dass die Zuschauer von zuhause aus für den Zuschauerpreis abstimmen konnten.

Zu der siebenköpfigen Jury gehörte auch Dr. André Wolf, Leiter Smart City Münster: “Es war eine tolle Veranstaltung und alle Teams haben ihre Projekte professionell präsentiert. Daher ein dickes Dankeschön an alle, die dabei waren. Ein besonders großer Dank gilt dem Orgateam Alexander Sommer, Ralf Leufkes und Sebastian Köffer, die auch unter erschwerten Corona-Bedingungen einen super Hackathon für Münster organisiert haben!”

Viele interessante Projekte und tolle Lösungen wurden in der kurzen Zeit erarbeitet, aber nur ein Team kann im Anschluss die begehrte Hackathon-Trophäe mit nach Hause nehmen. In diesem Jahr sind es die KlimaHeroes, die mit ihrer App auf die städtische KlimaMischpoken-Kampagne aufbaut, um die User zu motivieren einen nachhaltigen Lebensstil zu führen.

Außerdem wird im Rahmen der Preisverleihung auch der Sonderpreis Nachgeha(c)kt für die beste Weiterentwicklung aus dem Vorjahr verliehen. Dieses Jahr wurde das Team “Grüne Welle” ausgezeichnet. Hierüber freut sich Smart City Münster besonders, denn dieses Projekt heißt mittlerweile Leezenflow und befindet sich gemeinsam mit Smart City Münster und dem Amt für Mobilität und Tiefbau in der Umsetzungsphase.

Übersicht aller Gewinner-Teams

1. Platz: KlimaHeroes
Mit KlimaHeroes motivierst Du Dich und Deine Freunde spielerisch, im Alltag einen nachhaltigeren Lebensstil zu führen- mit klimarelevanten Echtzeitdaten aus ganz Münster.

2. Platz: TerminMs
Coronafrisur, Coronatest, Coronasoforthilfe – für alles braucht man Termine: TerminMS bietet Terminvereinbarung direkt und intuitiv auf einer Plattform.

3. Platz: TourisMs
Stadtführungen neu gedacht – wir verweben das Digitale mit dem Analogen, um eine neue Erfahrung für alte Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Mentorenpreis: Stadtgeschichte für die Zukunft
50 Jahre Schülerforschung in Münster? Wir digitalisieren den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten in Münster in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv.

Zuschauerpreis: Münster was geht?
Verlieb Dich neu in Deine Stadt – Finde Orte und Events, die wirklich zu Dir passen!

Nachgeha(c)kt Sonderpreis: Grüne Welle
Grüne Welle für die Leeze – Schneller und sicherer durch Münster mit Visualisierung und Vorhersage von Ampelphasen. Das Projekt wurde inzwischen unter dem Namen “Leezenflow” umsgesetzt.

Gratulation an alle Gewinner-Teams und Dankeschön an alle Teilnehmer!

 

Solution Enabler Programm

Damit ist der Münsterhack 2020 noch nicht zuende. In den nächsten Monaten wird erstmalig das Solution Enabler Programm durchgeführt. Ziel ist es, Lösungen des MÜNSTERHACK schnell in Münster umzusetzen und zu testen, damit diese konkreten Nutzen für die Stadt stiften. Weitere Informationen zum Preis sowie zum #MSHACK20 finden Sie auf http://www.muensterhack.de/

STADTRADELN Münster: Smart City-Team tritt mit in die Pedale und trackt Leezendaten

Jeder Fahrrad-Kilometer zählt beim Wettbewerb STADTRADELN, an dem sich Münster erstmalig vom 5. bis 25. August  2020 beteiligt. Teilnehmen können alle Radlerinnen und Radler, die in Münster leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen. Auch das Team von Smart City Münster ist mit dabei.

„Wir begrüßen die Idee, mit der STADTRADELN-App Daten für eine Verbesserung der Radinfrastruktur in der eigenen Stadt zu sammeln und somit auch die Lebensqualität verbessern zu können“, erklärt Dr. André Wolf, Leiter der Stabsstelle Smart City Münster. „Die Digitalisierung bietet gerade auch für die Radverkehrsplanung neue Chancen. So kann sich die Planung von einer angebotsbezogenen hin zu einer nachfrageorientierten entwickeln.“

Wer seine Strecken über die STADTRADELN-App erfassen lässt, unterstützt die Radverkehrsplanung vor Ort. Die Wege werden anonymisiert erfasst und von der Technischen Universität Dresden ausgewertet. Im Anschluss  erfahren die Münsterschen Radverkehrsplaner, welche Strecken viel genutzt werden, wo besonders schnell und wo eher langsam gefahren wird – wichtige Hinweise, die künftige Planungen beeinflussen können.

Anmelden zum Stadtradeln kann man sich online unter www.stadtradeln.de/muenster. Im dortigen Radelkalender können sich die Teams und alle Radler und Radlerinnen registrieren sowie die zurückgelegten Kilometer eintragen. Noch einfacher geht es über die Stadtradeln-App.