Projekt „Thermografiebefliegung“ erfolgreich abgeschlossen

Mehr als 25.000 Downloads der Wärmebilder von Hausdächern / Zahl der Energieberatungen verdreifacht / Webportal zum Download der Bilder weiterhin online

Die Stadt zieht eine positive Bilanz des Projektes Thermografiebefliegung. Die zur Verfügung gestellten Wärmebilder von Hausdächern riefen rund 60 Prozent der von der Stadt angeschriebenen Eigentümer:innen ab, insgesamt sind das mehr als 25.000 Downloads. Die Aufnahmen fragten Privathaushalte, Unternehmen sowie öffentliche und kirchliche Immobilienbesitzende ab. Auf Basis der Bilder führte die Stadt in der Zeit von Februar 2022 bis Ende Dezember 2022 über 2000 kostenlose Energieberatungen durch. Damit verdreifachte sich die Zahl der Beratungen im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr. „Die Thermografiebefliegung war das richtige Projekt zur richtigen Zeit“, sagt Stadtbaurat Robin Denstorff. „Energie ist immer noch knapp, die Energiepreise sind nach wie vor hoch und sie belasten die Haushaltskassen.“ 

Ziel des Projektes war es, nicht nur das Dach auf Energiesparpotenziale zu prüfen, sondern das gesamte Gebäude in den Fokus zu nehmen. „So haben die Eigentümerinnen und Eigentümer anhand der Aufnahmen einen wertvollen Eindruck vom energetischen Zustand ihres Gebäudes erhalten. Nun können sie durch eine energetische Sanierung ihres Hauses Energie und langfristig auch Geld sparen“, sagt Stadtbaurat Denstorff.

Im Januar 2021 schickte die Stadt ein Flugzeug mit einer Spezialkamera in die Luft, um Wärmebilder der münsterschen Dachlandschaft zu erstellen. Im Frühjahr 2022 erhielten 41.500 Eigentümer:innen Wärmebilder vom energetischen Zustand ihres Gebäudes. Anhand der Wärmebilder konnten sie ein kostenfreies Energieberatungsangebot der Stadt nutzen. Zusätzlich zur Interpretation des Wärmebildes und der daraus resultierenden Sanierungsempfehlungen beinhalteten die Beratungsgespräche etwa auch Hinweise zur Förderung von Photovoltaik-Anlagen und zur Begrünung von Hausdächern.

Die kostenfreien Einstiegs-Energieberatungen der Stadt Münster auf Basis des Thermografiebildes werden weiterhin angeboten und auch das Webportal „Thermodatenabruf Münster“ (www.thermodatenabruf-muenster.de) wird bis Ende 2023 erreichbar sein.

Die Thermografiebefliegung Münster zeigt, welche unmittelbare Relevanz das Nutzen von Daten und Digitalisierungsmöglichkeiten für Bürger:innen haben kann. Mittlerweile haben sich aus zahlreichen Kommunen und Kreisen Interessierte gemeldet, die eine Thermografiebefliegungen nach dem münsterschen Vorbild durchführen wollen.

Darüber hinaus wurde das Projekt im Herbst 2022 auf Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz als erfolgreiches Digitalisierungsprojekt aus deutschen Kommunen auf der Smart Country Convention in Berlin vorgestellt.

Die „Thermografiebefliegung Münster – Klimaschutz aus der Luft“ wurde von Herbst 2019 bis Dezember 2022 als Gemeinschaftsprojekt der Stabsstelle Smart City Münster (Projektkoordination), dem Vermessungs- und Katasteramt und der Stabsstelle Klima (vormals Koordinierungsstelle für Klima und Energie) sowie unter Beteiligung der Stadtnetze Münster GmbH durchgeführt.

Alle Informationen zur Thermografiebefliegung gibt es auf unserer Projektseite: https://smartcity.ms/thermografiebefliegung/.

Den Abschlussbericht finden Sie hier https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/getfile.php?id=522588&type=do

ePart MS-LAB: Kinder- und Jugendbeteiligung in der Smart City Münster

Deine Meinung zählt. Du machst den Stadtteil besser.

ePart MS-LAB ist unser Münster-Labor für junge elektronische Partizipation, also digitale Bürgerbeteiligung mit Kindern und Jugendlichen. In Gievenbeck möchten wir mit dem Stadtteilhaus Fachwerk neue Wege der Beteiligung in der Stadt(teil)entwicklung ausprobieren.

Worum geht’s?

  • Wie sieht Gievenbeck aus dem Blickwinkel von Jugendlichen aus?
  • Was soll sich im Stadtteil ändern?
  • Wie sieht das Jugendzentrum der Zukunft aus?
  • Wie können uns beliebte, digitale Tools unterstützen?

Um diese Fragen dreht sich alles bei unserem Projekt „Dein Gievenbeck!“. Du bist zwischen 10 und 18 Jahren alt und in Gievenbeck unterwegs? Dann möchten wir dich in den nächsten Monaten herzlich einladen dich einzubringen, dich mit Gleichaltrigen über eure Interessen und Themen auszutauschen und (digitale) Visionen für euren Stadtteil zu entwickeln. Dabei wollen wir auch moderne Medien einsetzen – also Smartphones, Tablets und PCs.

Das Voting

Deine Meinung ist gefragt: Wie geht’s dir im Stadtteil? Was würdest du ändern?

Schau mal auf die Projekt-Umfrage und klicke dich durch die Fragen zu deinem Stadtteil Gievenbeck! So bekommen wir ein gutes Stimmungsbild von dir zur (Un)Zufriedenheit von Jugendlichen hier vor Ort. Danke für deine Stimme! Die Umfrage ist natürlich freiwillig und anonym.

QR-Code scannen und los geht’s

(Bitte den QR-Code nicht mehr scannen, die Umfrage ist inzwischen abgelaufen, aktualisiert: 13.04.2023.)

Wer mitmachen möchte, scannt den QR-Code und gelangt somit automatisch auf die Startseite der Umfrage. WICHTIG: Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren benötigen das Einverständnis der Eltern. Bitte lesen Sie hierzu unbedingt die folgenden „INFORMATIONEN FÜR ELTERN“.

Zur Umfrage: Die Umfrage ist inzwischen beendet, aktualisiert: 13.04.2023

Bitte den QR-Code nicht mehr scannen, die Umfrage ist inzwischen abgelaufen, aktualisiert: 13.04.2023.

________________________________________________________________________________________

INFORMATIONEN FÜR ELTERN

zur Online-Befragung

Kinder und Jugendliche sind Münsters Zukunft. Aber reden sie auch mit, wenn es um die Stadt von morgen geht? Mit der Smart City Münster setzen wir uns für eine intelligente Stadtentwicklung ein, die niemanden ausschließt. Im Projekt ePart MS-Lab möchten wir mit jungen Menschen neue Formen des Mitmachens ausprobieren.

Das Fachwerk mit seinem pädagogischen Team spricht für das Projekt derzeit 10-18-jährige in Gievenbeck an. Wir möchten Sie als Eltern und Sorgeberechtigte dabei um Unterstützung bitten: Am Anfang steht eine kurze Umfrage per Internet. Das Ganze istanonym und natürlich freiwillig.

WICHTIG: Unter 14-jährige benötigen Ihre Zustimmung zum Ausfüllen. Die Fragen sind einfach gehalten, aber bitte schauen Sie sich die Umfrage ruhig mit an und begleiten Sie das Ausfüllen, wenn nötig. DANKE!

Der gesamte Fragebogen zum Download (Umfrage ist inzwischen beendet, aktualisiert: 13.4.2023)

________________________________________________________________________________________

Gemeinsam machen

Jetzt mal konkret: Was ist in Gievenbeck gut? Wo würdest du etwas verändern? Wir möchten gemeinsam mit dir die aktuellen Lieblingsorte, aber auch unangenehme und unheimliche Bereiche des Stadtteiles dokumentieren. Mit Smartphones, Tablets, Mikrofonen und professionellen Kameras erkunden wir den Stadtteil und produzieren Kurzfilme, Fotos, Social- Media-Storys oder Podcasts.

Gestalte dein Jugendzentrum

Es gibt tatsächlich etwas zu entscheiden! Am Gescherweg entsteht ein neues Jugendzentrum. Anfang 2023 wird das Zentrum eröffnet. Was in den Räumen abgeht, wie die Location aussehen soll und welche Angebote es dort geben wird – das kannst du mitbestimmen! Egal ob ein Tonstudio, ein E-Sports-Center, Zeiten für Hausaufgabenhilfe oder einfach nur ein Ort zum Chillen – das Fachwerk Jugendteam ist auf deine Ideen gespannt!

Wir möchten dich gerne kennenlernen! Jeden Mittwoch, Donnerstag und Freitag ab 16 Uhr findet in der Projektzentrale am Fachwerk Gievenbeck eine offene „Ideenwerkstatt“ statt. Du bist dazu herzlich eingeladen!

Weitere Infos

Jugendteam 0160 7413566 // Instagram @fachwerk_jugendzentrum

Unser Team freut sich auf dich!

Eure Ansprechpartner für die Kinder- und Jugendbeteiligung in Gievenbeck (v. l.): Roland Kober, Marc Gottwald-Kobras, Henning Spenthoff

Ansprechpartner

im Stadtteil ist Roland Kober

Stadt Münster, Stadtteilhaus Fachwerk Gievenbeck, Jugendarbeit

Arnheimweg 42, 48161 Münster

KoberR@stadt-muenster.de // Telefon 0251 492 2914

https://www.stadt-muenster.de/fachwerk/startseite

für die Projektfamilie ePart MS-LAB ist Henning Spenthoff

Stadt Münster, Smart City Münster, Albersloher Weg 33, 48155 MS

spenthoff@stadt-muenster.de // Telefon 0251 492 7075

www.smartcity.ms

ePart MS-LAB ist ein Projekt von Smart City Münster, Fachwerk Gievenbeck und Stadtplanungsamt, welches im Rahmen des Förderprogramms Modellprojekte Smart Cities vom Bund gefördert wird.

Restwärme nachhaltig nutzen: Allianz Smart City stellt erstes digitales Gewächshaus in Münster vor

Die Stabsstelle Smart City hat ein digitales Gewächshaus am Allwetterzoo in Münster vorgestellt, das Restwärme einer Fernwärmeleitung zur ganzjährigen Pflanzenzucht nutzt. „Öffentlicher Pflanzen Nahverzehr (ÖPNV)“ heißt das Pilotprojekt. Es ist eine Kooperation zwischen dem Allwetterzoo Münster, der Allianz Smart City Münster und der IT-Beratungsfirma codecentric aus Münster, die das Projekt initiierte. Weitere Partner sind die Westfälische Wilhelms-Universität Münster und das Unternehmen Heddier Electronic.  

Die Allianz Smart City, zu der rund 40 Partner gehören, hat seit ihrer Gründung vor rund drei Jahren bereits einige digitale Projekte entwickelt, getestet und umgesetzt – etwa das Smart City Reallabor am Albersloher Weg oder den Mobilitätsversuch LeezenLOOPmünster. „In Münster gibt es eine Menge guter Ideen, wie wir unsere Stadt in Zukunft gestalten wollen“, sagt Stadtbaurat Robin Denstorff. Dabei sei es unerheblich, aus welcher Feder diese Ideen ursprünglich stammen – ob von Bürgerinnen und Bürgern, von Unternehmen und Wissenschaftspartnern oder aus Politik und Verwaltung. Entscheidend sei, dass diese Projekte unser Leben besser machen und wie wir sie ausprobieren können, so Denstorff.  „Um dies aktiv zu fördern haben wir das Netzwerk Allianz Smart City Münster – kurz Allianz – ins Leben gerufen.“ Rund 40 Teilnehmende der Allianz trafen sich zur Vorstellung des neuen Projektes im Allwetterzoo und tauschten sich über weitere innovative Ideen und aktuelle Projekte rund um die Zukunft der Stadt aus.

Dr. André Wolf, Leiter der Stabsstelle Smart City, freut sich, dass mit dem Projekt „Öffentlicher Pflanzen Nahverzehr“ nun ein weiteres Allianz-Projekt umgesetzt worden ist: „Die Zukunft der Stadt ist vernetzt. Dabei ist es wichtig, nicht nur Daten, Anwendungen und Geräte zu vernetzen, sondern auch Mitgestalter in einen Erfahrungsaustausch zu bringen und so den Nährboden für wichtige Zukunftsthemen der Stadtentwicklung zu bereiten. Eines davon ist ganz gewiss auch der Themenbereich Stadt und Ernährung und die kluge Nutzung von Energie und Abwärme.“

Das Projektteam freut sich über das erste digitale und nachhaltige Gewächshaus in Münster

Zum Beheizen des Gewächshauses wird die Restwärme einer Fernwärmeleitung unter dem Zoo-Parkplatz genutzt. Diese verläuft unter dem Platz in einem Fernwärmeschacht vom Blockheizkraftwerk des Zoos zu den Aquarien und Tropenhäusern, in dem es trotz sehr guter Isolierung der Rohre immer 27 Grad warm ist. Diese warme Luft, die bisher einfach verpufft, wird nun mit einem Ventilator angesaugt und in das Gewächshaus geleitet.

Das Gewächshaus selbst ist mit verschiedenen Sensoren ausgestattet. So werden für jede Pflanzrinne Gewicht, PH-Wert und Leitfähigkeit der Nährlösung, Temperaturen und Helligkeit gemessen sowie die Überwachung des Pflanzenwachstums per Computer-Vision und Künstliche Intelligenz vorgenommen. Die Daten aus dem digitalen Gewächshaus sollen zukünftig u.a. in das Open-Data Portal der Stadt Münster eingespielt werden. Auch die Universität Münster wird das Gewächshaus und dessen Daten für Forschungsprojekte und Abschlussarbeiten nutzen.

Die Idee des smarten Gewächshauses, das mit Abwärme beheizt wird, stammt aus Nürnberg. „Dort wurde die Restwärme aus U-Bahn-Schächten genutzt, um Salat in einem Gewächshaus anzubauen, welches sich über dem Wärmeschacht befindet – ÖPNV im doppeldeutigen Sinn also“, sagt Dieter Dirkes von codecentric. Die Wärme konnte damit sinnvoll genutzt werden.

Gemeinsam mit den Partnern aus der Allianz ist das Projekt dann für Münster angepasst worden. Das IT-Beratungshaus Codecentric finanziert das Projekt und bringt Wissen rund um Vernetzung (Internet of Things), Künstliche Intelligenz und Cloud ein, der Zoo stellt den Raum zur Verfügung und nimmt das Projekt in seine umweltpädagogische Arbeit auf, die Universität Münster begleitet das Projekt wissenschaftlich und die Firma heddier electronic aus dem Münsterland unterstützt mit ihrer Expertise rund um das Thema Elektronik.

Zoodirektorin Dr. Simone Schehka ist begeistert von dem Projekt: „Als ich von dem Projekt hörte, war mir sofort klar, das Gewächshaus muss hier im Zoo aufgestellt werden. Wir haben einige Stellen, an denen Restwärme ungenutzt bleibt. Letztendlich haben wir uns für den Standort auf dem Vorplatz entschieden, so dass zusätzlich zu den Zoobesuchern auch Spaziergänger*innen vom Aasee und Besucher*innen des benachbarten LWL-Museums das Projekt kennenlernen.“

Die Allianz Smart City ist ein Zusammenschluss von zurzeit über 40 Partnern aus Unternehmen und Start-ups, Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen, Verbänden, Kammern, zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Stadt Münster. Sie versteht sich als Kooperationsplattform, die von der Stabsstelle Smart City Münster im Dezernat für Planung, Bau und Wirtschaft koordiniert wird. Die Allianzpartner*innen wollen den digitalen Wandel im Sinne einer integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung mitgestalten, aktiven Wissens- und Erfahrungsaustausch betreiben und Ideen und Projekte für die Smart City Münster ko-kreativ und kolaborativ entwickeln.

Weitere Informationen zur Allianz Smart City und zum Projekt ÖPNV.

Netzwerktreffen fördert digitales Engagement

Bürgerschaftliche Projekte sind gefragt bei „DIGIFARM.MS“ / Austausch am 15. November / Teilnahme kostenfrei

Gemeinsam mit dem städtischen IT-Dienstleister citeq laden wir zum ersten Netzwerktreffen „DIGIFARM.MS“ ein am

Dienstag, 15. November, ab 17 Uhr

Digitallabor der Stadt Münster, Leonardo-Campus 5-8 Münster.

Bürger:innen, die sich über digitale Themen austauschen möchten, ein Digitalprojekt für Münster entwickelt haben und Hilfe bei der Umsetzung suchen oder eines der bereits eingestellten Projekte unterstützen wollen, sind willkommen.

Mit dem Projekt „DIGIFARM.MS“ will die Stadt Münster Open-Source-Softwareprojekte unterstützen und betreuen, die aus bürgerschaftlichem Engagement entstanden sind. Das Vorhaben wird im Rahmen des Bundesprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ gefördert.

Interessierte Bürger:innen sowie Projektpartner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur können sich zum Netzwerktreffen anmelden – über die Internetseite www.digifarm.ms oder per E-Mail an smartcity@stadt-muenster.de. Eine Teilnahme ist kostenfrei. Bei Interesse aller Teilnehmenden sollen weitere Austauschrunden folgen.

Zur Projektseite Modellprojekte Smart Cities

Zum Modellprojekt DIGIFARM.MS

Zum Veranstaltungskalender der Stadt Münster

DIGIFARM.MS

Gemeinsam digitale Projekte umsetzen

Münster hat eine lebhafte Szene des digitalen Ehrenamts: Bürger:innen entwickeln Webseiten oder Anwendungen – etwa um Daten der Stadtverwaltung visuell darzustellen oder hilfreiche Apps zu programmieren. Häufig aber ist es dann schwierig, diese Projekte langfristig zu betreiben. DIGIFARM.MS unterstützt diese Projekte mit klarem Münster-Bezug durch Beratung und Vernetzung. Denn: Bürgerschaftliches Engagement im IT-Bereich bietet einen Mehrwert für unsere Stadt. 

DIGIFARM.MS ist eine von insgesamt elf Maßnahmen, die im Rahmen des Bundesförderprogramms Modellprojekte Smart Cities in der Stadt Münster entwickelt, getestet und umgesetzt wird.

Die Idee

DIGIFARM.MS möchte, dass unkommerzielle Open-Source-Projekte mit Münster-Bezug langfristig einen Mehrwert bringen können und dass die meist ehrenamtlichen Projektinitiatorinnen und -initiatoren entlastet werden. Es bietet quasi die Heimat für digitale Projekte, die in und für Münster entwickelt wurden, denn Digitalisierung und Smart City heißt nicht nur große Software-Unternehmen und sogennante Millionenprojekte – auch Digitalisierung von unten braucht eine Chance. Wir möchten nicht, dass Dein bürgerschaftliches Engagement ohne langfristigen Nutzen bleibt. Wir haben auf Eure Anfragen gehört und daher diese Möglichkeit geschaffen, „Civic-Tech“-Projekte gemeinschaftlich weiterzuentwickeln mit dem Ziel der langfristigen Unterstützung bzw. Umsetzung der Projekte.

Patenschaftsmodell für digitales Engangement

DIGIFARM.MS bringt Projekt-Initiatorinnen und -Initiatoren mit Menschen zusammen, die unterstützen möchten: So wird die inhaltliche, technische und monetäre Betreuung auf mehrere Köpfe verteilt. Die Unterstützenden sind Freiwillige – also beispielsweise Firmen, Vereine, ehrenamtliche Einzelpersonen, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Stadtverwaltung. DIGIFARM.MS sucht für jedes DIGIFARM.MS-Projekt passende Patinnen oder Paten im Netzwerk der beteiligten Organisationen und über die DIGIFARM.MS-Webseite.

Darstellung des DIGIFARM.MS-Konzepts
Schematische Darstellung des DIGIFARM.MS-Konzepts © DIGIFARM.MS

Projekt-Patenschaft

Die Verantwortlichkeiten für den Betrieb der Projekte werden in drei klare und überschaubare Aufgabenbereiche unterteilt, die für sich allein sehr einfach zu erledigen sind. Somit können Freiwillige als externe Interessierte, die das Projekt unterstützenswert finden, auf niederschwellige Art und Weise dazu beitragen, dass das Projekt weiterläuft.

  • Inhaltliche Betreuung: Inhalt aktuell halten
  • Technische Betreuung: z. B. Sicherheitsupdates für die Datenbank einspielen
  • Finanzielle Betreuung: „Sponsoring“ für evtl. benötigte Webserver

Weitere Informationen

Auf unserer Plattform DIGIFARM.MS sind alle wichtigen Informationen dargestellt. Neben einer Projektübersicht, inklusive Status Quo der noch offenen Projektpatenschaften, können hierüber auch neue Projekte eingestellt sowie aktuelle Informationen zum Netzwerktreffen und weiteren Veranstaltungen nachgeschaut werden: www.digifarm.ms

Wusstest du schon …?

DIGIFARM.MS ist ein Pilotprojekt der Stadt Münster. Entwickelt wurde die Plattform gemeinsam von der Stabsstelle Smart City Münster und der Open-Data-Koordination der Stadt Münster, angesiedelt beim städtischen IT-Dienstleister citeq. Unterstützt wird das Projektteam vom DIGIFARM.MS-Lenkungsgremium mit Vertretern von „Code for Münster“, „Tech Labs Münster“, dem Netzwerk ERCIS am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Münster, MÜNSTERHACK, Bürgernetz, der Freiwilligenagentur sowie weiteren Ämtern der Stadt Münster. Der Nutzen der Plattform und mögliche Verbesserungsoptionen werden durch eine wissenschaftliche Begleitung untersucht.

Hier geht es zur Plattform: https://www.stadt-muenster.de/digifarm/startseite

Modellprojekte Smart Cities: Neue Plattform DIGIFARM.MS startet

Auf der neuen Plattform DIGIFARM.MS werden Open-Source-Projekte präsentiert mit dem Ziel Projektpartner:innen zu finden und diese Digitalprojekte für Münster in die Umsetzung zu bringen.

Bundesförderprogramm Modellkommune Smart Cities

DIGIFARM.MS ist ein Pilotprojekt der Stadt Münster. Entwickelt wurde die Plattform gemeinsam von der Stabsstelle Smart City Münster und der Open-Data-Koordination der Stadt Münster, angesiedelt beim städtischen IT-Dienstleister citeq. Unterstützt wird das Projektteam vom DIGIFARM.MS-Lenkungsgremium mit Vertretern von „Code for Münster“, „Tech Labs Münster“, dem Netzwerk ERCIS am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Münster, MÜNSTERHACK, Bürgernetz, der Freiwilligenagentur sowie weiteren Ämtern der Stadt Münster. Der Nutzen der Plattform und mögliche Verbesserungsoptionen werden durch eine wissenschaftliche Begleitung untersucht.

DIGIFARM.MS ist eines von insgesamt elf Smart-City-Projekten in Münster, die vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) im Rahmen der 3. Staffel des Bundesförderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ gefördert werden. Die Förderprojekte werden koordiniert durch die Stabsstelle Smart City im Dezernat für Planung, Bau und Wirtschaft der Stadt Münster. Alle elf in Münster entwickelten Smart City-Projekte, die im Zusammenhang mit dem Bundesförderprogramm konzipiert und umgesetzt werden, zeichnet ein Modellcharakter und damit verbunden die Übertragbarkeit auf andere Kommunen aus.

Bürgerschaftliches Engagement stärken

Mit der neuen Plattform baut die Stadt Münster auch ihre Unterstützung für digitales Engagement aus. Passend zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements (ab 9. September 2022) startet die Plattform DIGIFARM.MS, auf der digitale Open-Source-Projekte für Münster gesammelt und präsentiert werden. Ziel ist es, den Betrieb der ehrenamtlich entwickelten Projekte mit Hilfe von Partner:innen zu unterstützen und bürgerschaftliches Engagement zu würdigen und zu stärken.

DIGIFARM.MS bringt Projekt-Paten zusammen

Auf der Plattform DIGIFARM.MS werden Open-Source-Projekte gesammelt, die für die Stadtgesellschaft in Münster einen Mehrwert bringen. Für die meist ehrenamtlichen Projektinitiator:innen werden Partner:innen aus verschiedenen Bereichen und Branchen gesucht, die bislang gefehlt haben, um das Projekt in die Umsetzung oder Verstetigung zu bringen. „Dies können zum Beispiel Unterstützerinnen und Unterstützer für die inhaltliche, technische oder finanzielle Betreuung sein – DIGIFARM.MS ist somit eine Art Partnerbörse für digitale Projekte“, erklärt Thomas Werner, Open Data-Koordinator der Stadt Münster und Mitinitiator der Plattform. „Gleichzeitig hoffen wir, durch die Präsentation der Projekte weitere Menschen für eine Mitarbeit oder Hilfe gewinnen zu können.“

Unter www.digifarm.ms ist zu sehen, welche Projekte Unterstützung suchen. Interessent:innen können direkt Kontakt aufnehmen. Außerdem können Digital-Projekte über ein Bewerbungsformular vorgeschlagen werden. Voraussetzung ist unter anderem, dass es sich um Open-Source-Software handelt. 

Sieben Digitalprojekte suchen Pat:innen

„Sieben Start-Projekte stehen bereits auf DIGIFARM.MS bereit und suchen in unterschiedlichen Bereichen nach Partnerinnen und Partnern“, erläutert Thomas Terstiege, Projektleiter bei der Stabsstelle Smart City. „Unterstützung bei der technischen Umsetzung für Münster sucht zum Beispiel das für Berlin entwickelte Open-Source-Projekt ‚Gieß den Kiez‘: Über eine digitale Plattform werden Menschen gesucht, die sich um die Bewässerung der Stadtbäume kümmern.“

Ebenfalls auf DIGIFARM.MS eingestellt ist „Meine Stadt Transparent“. Dieses alternative Ratsinformationssystem stellt die von Ratsvorlagen behandelten Orte auf einem Stadtplan dar, was einen neuen Blick auf die politischen Beschlüsse im eigenen Wohnumfeld ermöglicht. Für das Hosting von „Meine Stadt Transparent“ wird noch eine Finanzierungsunterstützung gesucht.

Hier geht es direkt zur Plattform DIGIFARM.MS und zu weiteren Smart City Münster-Projekten

Zur offizielen Pressemeldung der Stadt Münster zum Launch der Plattform.

Leezen-LOOPmünster: Stadt und Stadtwerke testen Rikscha-Bus-On-Demand

Besonderes Mobilitäts-Angebot vom 1. August bis zum 25. September: Rikscha-Bus fährt durch die Innenstadt

Statt mit dem großen Bus zum Beispiel vom Schlossplatz zur Rothenburg zu fahren und den restlichen Weg zur Klemensstraße zu laufen, machen Stadt und Stadtwerke Münster den Fahrgästen in diesem Sommer ein besonderes Angebot: Vom 1. August bis zum 25. September sind zwei Rikschas als Teil des Nahverkehrs in Münsters Innenstadt unterwegs. Sie bringen die Fahrgäste im Anschluss an eine Busfahrt klimafreundlich an ihr Ziel oder einfach schnell und bequem von A nach B. „Das Rad ist in der Innenstadt das schnellste Verkehrsmittel, mit ihm geht es über die Promenade und durch fast alle Straßen. Wir möchten ausprobieren, ob und wie Rikschas den Nahverkehr ergänzen sowie besser machen können. Das macht es attraktiver, Münster zu besuchen. Davon profitieren sowohl Besucherinnen und Besucher als auch die Kaufleute der Innenstadt“, erklärt Gerhard Rüller, kommissarischer Leiter des Amtes für Mobilität und Tiefbau der Stadt Münster. Unterwegs sein werden die Rikschas innerhalb des Promenadenrings, am Hauptbahnhof und bis zum Hafen täglich von 7 bis 21 Uhr.

Das Angebot realisieren Stadt und Stadtwerke zusammen mit den Leezen Heroes aus Münster sowie der Software-Firma door2door. „Der ‚Leezenbus‘ wird wie LOOPmünster funktionieren: Er fährt auf Bestellung in der bekannten LOOPmünster-App, ohne Fahrplan und feste Linienwege, so dass die Fahrgäste ganz einfach an der nächsten Straßenecke ein- und aussteigen können. Somit entwickeln sich neue Querverbindungen, die unsere normalen Busse nicht fahren können“, sagt Phil Rose, Nahverkehrsplaner und Projektleiter bei den Stadtwerken. „ÖPNV ist längst nicht mehr nur Bus und Bahn, sondern eine Verknüpfung vieler verschiedener Verkehrsmittel, die sich nachhaltig ergänzen. Indem wir die Rikscha versuchsweise zum Teil des Nahverkehrs machen, wird es für unsere Fahrgäste einfacher, ihr Ziel zu erreichen.“ Es gilt der normale ÖPNV-Tarif: alle Tickets und Abos, die im Stadtgebiet Gültigkeit haben, berechtigen auch zur Fahrt mit den Rikschas. Es ist bundesweit das erste Mal, dass Rikschas komplett integriert als Teil des Nahverkehrs unterwegs sein werden.

Eine Verstetigung des Angebots ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht geplant, nach den acht Wochen möchten Stadt und Stadtwerke auswerten, in welchen Situationen die Rikschas den Nahverkehr effizient unterstützt haben.

Dr. André Wolf, Leiter der städtischen Stabsstelle Smart City, ist gespannt auf den Versuch: „Wir arbeiten an vielen Stellen gemeinsam mit den Stadtwerken daran, innovative Lösungen passgenau für Münster zu entwickeln und auszuprobieren. Dafür braucht es Projekte zum Anfassen und zur Veranschaulichung digitaler Denkweisen und Lösungsansätze – so wie dieses Projekt. Zudem liefert das Angebot auch einen Beitrag zum Zukunftsziel ‚Innenstadt autoarm und erreichbar‘, einem zentralen Handlungsfeld, das der Rat im Rahmen der aktuell laufenden Zukunftsentwicklungen beschlossen hat.“

Florian Voß vom münsterschen Unternehmen Leezen Heroes freut sich bereits auf den Versuch: „Mit Shuttlefahrten – zum Beispiel auf dem Gelände des Universitätsklinikums – haben wir bereits gute Erfahrungen gemacht und Autofahrten ersetzt. Als Ergänzung des Busses können wir auf dem Rad unsere Stärke ausspielen und direktere Wege fahren.“ Gebucht wird das Angebot über die bestehende App LOOPmünster. Diese erhält ein neues Betriebsgebiet in der Innenstadt, das komplett separat vom bestehenden Gebiet in Münsters Süden ist. „Für unsere Entwicklerinnen und Entwickler war die Umsetzung eine spannende Herausforderung. Bisher hat unsere Software nur On-Demand-Kleinbus-Systeme gesteuert, Fahrräder können ihre Wege deutlich flexibler wählen. Nach der Einführung von LOOPmünster setzen wir in Münster die nächste Innovation für den Nahverkehr um“, sagt Ivan Cihlarz, Global Head of Customer Success von door2door.

Pro Leeze können zwei Fahrgäste mitfahren, die Fahrerinnen und Fahrer werden von einem Elektromotor unterstützt. Finanziert wird das Angebot gemeinsam von Stadt und Stadtwerken, die sich die Kosten von 50.000 Euro teilen. Die Arbeiten zur Einbindung in die LOOPmünster-App übernimmt door2door.

Alle Informationen zum Testversuch finden Sie auf unserer Projektseite Leezen-LOOPmünster. Informationen zum Herunterladen App sowie die einzelnen Schritte bis zur Buchung finden Sie auf den Seiten der Stadtwerke Münster.

Wärmeschutz von Wohngebäuden: Freie Termine für kostenfreie Energieberatung

Für das kostenfreie Beratungsangebot zum Wärmeschutz von Eigenheimen im Rahmen der Auswertung der Thermografiebefliegung Münster gibt es aktuell wieder freie Termine.

Anfang des Jahres waren im Auftrag der Stadt Wärmebilder von Münsters Dachflächen erstellt und allen Hauseigentümern und Hauseigentümerinnen zur Verfügung gestellt worden. Bei der Interpretation des Wärmebildes, das Aufschluss darüber gibt, in welchem energetischen Zustand sich das jeweilige Dach befindet, helfen Experten und Expertinnen. Sie beraten auch zu verschiedenen Energiefragen rund um das Wohngebäude – etwa, ob eine energetische Sanierung des Daches notwendig und sinnvoll ist. Gerade im Sommer, wenn die Temperaturen steigen, bemerken viele Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer den schlechten energetischen Zustand ihres Wohngebäudes daran, dass sich das Gebäude sehr schnell aufheizt. Auch hier verschafft eine Dämmung von Dach und Außenwänden Abhilfe. Auch die Frage nach Alternativen zur Gas- oder Ölheizung ist aktueller denn je.

In der 30-minütigen Energieberatung geben die Berater und Beraterinnen bei Interesse einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten zur energetischen Sanierung und zum Heizungsaustausch. Dazu gibt es auch Tipps zum richtigen Vorgehen und zu den nächsten Schritten.

Gebucht werden können die kostenfreien Beratungstermine über das Online-Buchungsportal der Stadt Münster unter https://www.stadt-muenster.de/thermografiebefliegung.

Weitere Informationen zum Projekt Thermografiebefliegung Münster finden Sie auf unserer Projektseite.

MÜNSTERHACK als Ideenschmiede für Zukunftsprojekte

Am 23. und 24. September findet der sechste „Münsterhack“ statt. In diesem Jahr wird das Motto „Digitalisierung findet Stadt – MünsterZukunft gemeinsam machen“ aus dem Programm „Modellprojekte Smart Cities“ aufgegriffen. „Wir wollen eine Smart City von und für Menschen entwickeln. Daher ermuntern wir zur Inspiration der Hackerinnen und Hacker alle Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen beim Ideenwettbewerb für den „Münsterhack“, sagt Dr. André Wolf, Leiter der Stabsstelle Smart City im Bau- und Planungsdezernat der Stadt Münster. Schirmherr für diese besondere Form der partizipativen Stadtentwicklung ist Oberbürgermeister Markus Lewe. 

Der „Münsterhack“ wird gemeinsam ausgerichtet vom Digital Hub münsterLAND und dem IT-Unternehmen items GmbH Münster. Auf dem zweitägigen Event treffen sich Ideengeberinnen und Ideengeber, Stadt-Visionärinnen und -Visionäre sowie Software-Entwicklerinnen und -Entwickler, um in kleinen Teams intensiv an Prototypen und Software-Demonstratoren für Herausforderungen der digitalen Stadtentwicklung zu arbeiten.  „Der Münsterhack bedeutet 36 Stunden konzentrierte Arbeit. Dafür suchen wir Zukunftsideen, durch deren Umsetzung Münster noch lebenswerter werden soll“, erklärt Dr. André Wolf, Leiter der Stabsstelle Smart City im Bau- und Planungsdezernat der Stadt Münster. 

Dr. Sebastian Köffer, Vorstand des Digital Hub münsterLAND und Mitinitiator des Münsterhack, betont: „Beim Hackathon steht die prototypische Umsetzung von Ideen im Vordergrund. Was die über 100 Teilnehmenden allein im letzten Jahr auf die Beine gestellt haben, ist mehr als beachtlich. Von einer Blutspende App für das UKM über eine neue Version des Leezenflow vom Hackathon 2019 bis zum Machine-Learning-Modell, das beim gezielten Ausbau von Photovoltaik-Anlagen unterstützt – das Themenspektrum war riesig.“  

Neben neuen Ideen können auch andere, bereits teilweise umgesetzte Ideen aus der Civic-Tech-Szene, aus vergangenen „Münsterhacks“ oder anderen Hackathons aufgegriffen und im Ideenwettbewerb eingereicht werden.

Neue Ideen und bestehende Lösungen, die weiterentwickelt werden sollen, kann jede und jeder über die Internetseite www.muensterhack.de/ideen ab sofort einreichen. Diese Ideen und die entwickelten Prototypen werden im weiteren Prozess auch für die Entwicklung der Smart City-Strategie Münster berücksichtigt. Weitere Informationen gibt es auf www.muensterhack.de und in unserem Newsarchiv unter dem Stichwort „Netzwerk“

Online-Beteiligung gestartet: Wir suchen Ihre Zukunftsideen für Münster!

Ihre Meinung ist gefragt – wir möchten Ihre Ideen für die zukünftige und lebenswerte Entwicklung der Stadt Münster kennenlernen: Machen Sie mit bei der Online-Beteiligung!

Digitalisierung ist inzwischen in vielen Lebensbereichen Wirklichkeit geworden. Dies gilt auch für die Stadt Münster, die sich auf den Weg macht, eine „Smart City“ zu werden. Bei einer „Smart City“ geht es um integrierte, nachhaltige Stadtentwicklung im digitalen Zeitalter. Ziel ist die Steigerung der Lebensqualität und die Stärkung Münsters als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort. Durch intelligente Vernetzung von Systemen und Menschen können Kosten reduziert, Ressourcen gespart und eine effektivere Steuerung der Stadt realisiert werden.

Um Digitalisierung und Stadtentwicklung systematisch zusammenzudenken, wurde bereits eine vorläufige Smart City Strategie für Münster entwickelt. In der sogenannten Beta-Version der Strategie werden erste Leitlinien für Projekte der Smart City formuliert. Der Ausschuss für Stadtplanung und Stadtentwicklung der Stadt Münster nahm sie im Juni 2021 zur Kenntnis. Im Rahmen der Förderung als Modellprojekt Smart Cities soll sie in einem breiten partizipativen Prozess zu einer verbindlichen Smart City Strategie ausgebaut werden.

Die erste Kick-off-Veranstaltung am 13. Mai 2022 mit den Stakeholdern aus der Stadt Münster bildete den Auftakt für die gemeinsame Entwicklung der Smart City Strategie für Münster. Vertreter:innen des Konzerns Stadt waren eingeladen sich über das Thema „Smart City“ und die Meilensteine der Strategieentwicklung zu informieren. Die Teilnehmenden konnten sich in einem interaktiven Workshop-Format über die vorläufigen Handlungsfelder der Smart City Strategie austauschen und Ziele für die zukünftige Entwicklung Münsters zusammentragen. Der Beteiligungsprozess mit den Bürger:innen der Stadt startete am 09. Juni 2022 mit einer Dialogveranstaltung in der Glashalle des Stadthaus 3. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es nun die Möglichkeit zur Online-Beteiligung bis zum 30. Juni 2022.

Machen Sie mit bei der Online-Beteiligung!

Ihre Meinung ist gefragt – wir möchten Ihre Ideen für die zukünftige und lebenswerte Entwicklung der Stadt Münster kennenlernen:

  • Wo steht die Stadt Münster aktuell? Was läuft gut, wo gibt es Verbesserungspotenzial?
  • Was macht für Sie die smarte und innovative Stadt Münster aus?
  • Wie können digitale Technologien und Digitalisierung dazu beitragen, die Lebensqualität in der Stadt langfristig zu verbessern?

Die Umfrage wird ca. 10 min Ihrer Zeit in Anspruch nehmen und die Ergebnisse fließen direkt in die Smart City Strategie für Münster ein! Die Teilnahme ist bis zum 30. Juni 2022 möglich.

Mehr erfahren

Hier geht es zur Pressemeldung der Stadt Münster

Hintergrund MünsterZukunft