Daten sind die Basis für eine nachhaltige integrierte Stadtentwicklung im digitalen Zeitalter. Doch welche Daten sind relevant für eine Smart City? Eine Auswahl von Echzeitdaten aus Münster, die für eine nachhaltige Stadtentwicklung interessant sind, werden nun auf dem Smart City-Dashboard visualisiert: Fahrradzählstationen, Parkhäuser, Passantenfrequenzen sowie Umweltdaten von der Smart City senseBox und dem Aaseemonitoring werden dargestellt.
Das Smart City-Dashboard ist ein Informationsangebot der Stabsstelle Smart City Münster, angesiedelt im Dezernat für Planung, Bau und Wirtschaft der Stadt Münster. Echtzeitdaten, die in unterschiedlichen Themenbereichen der Stadtentwicklung durch die Stadt Münster und ihre Partner erhoben werden, werden hier dargestellt. Interaktive Zeitreihen erlauben erste Analysen der Daten.
Das Dashboard und das entsprechende Sensorennetzwerk sollen schrittweise weiter ausgebaut werden. Mit diesen Live-Daten kann künftig ein Überblick zum Beispiel über die Luftqualität, andere Umweltdaten oder Mobilitätsangebote gegeben werden. Auf Basis von Echtzeitdaten und interaktiven Zeitreihen lässt sich beispielsweise die Wirksamkeit von Maßnahmen im Stadtraum analysieren.
Die interaktive Kartendarstellung gibt Informationen über die jeweiligen Orte der Datensammlung. Informationen und Ansprechpartner zu den einzelnen Themen findet man bei einem Klick auf „Über die Daten“ bei der jeweiligen Themenkachel. Alle Daten sind als Offene Daten (Open Data) auch über das Open-Data-Portal der Stadt Münster für andere Zwecke verfügbar.
Die Software des Dashboards wurde von der münsterschen Firma re:edu entwickelt und ist als Freie Software (Open Source) zur Adaption, Verbesserung und Verbreitung frei verfügbar: Quelltext des Frontends, Quelltext des Backends
Sechs Tage lang täglich Infos, Ideen und Projekte rund um digitale Themen
Am 18. Juni 2021 findet der bundesweite Digitaltag statt. Der Aktionstag bietet eine Plattform, um verschiedene Aspekte der Digitalisierung zu beleuchten und sowohl Chancen und Potenziale als auch Herausforderungen zu diskutieren. Dieser Tag soll die Digitalisierung mit zahlreichen Formaten erklären, erlebbar machen, Wege zu digitaler Teilhabe aufzeigen und Raum für Debatten schaffen
Anlässlich des Digitaltages haben sich Smart City Münster, Digital Hub münsterLand, Stadtbücherei Münster und büne e.V. zusammengeschlossen, um den Digitaltag mit einer Digitalen Woche Münster zu begleiten. Diese findet in diesem Jahr und in dieser Form erstmalig komplett online vom 14. bis 19. Juni 2021 statt. An sechs Thementagen wird verdeutlicht, wie der digitale Wandel in nahezu allen Lebensbereichen stattfindet. Vorgestellt werden Ideen und konkrete Projekte in den Handlungsfeldern der Smart City Münster – die die Bereiche Mobilität, Umwelt, Lebensart, Wirtschaft und Teilhabe umfassen.
Im Mittelpunkt der Digitalen Woche steht dann auch in Münster der bundesweite Digitaltag am Freitag, 18. Juni 2021. Ziel des Digitaltags und der Digitalen Woche ist die Förderung der digitalen Teilhabe. Alle Menschen in Münster sollen in die Lage versetzt werden, sich selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen und diese aktiv mit Ideen und Lösungen mitgestalten zu können.
Programmübersicht
Bitte berücksichtigen Sie, dass Sie sich über die jeweiligen Links für einzelne Programmpunkte im Vorfeld anmelden müssen. Insofern eine Anmeldung nicht erforderlich ist, finden Sie den direkten Einwahllink unter der Programmbeschreibung.
Montag, 14.06.2021: Thementag Mobilität
Digitale Dienste für neue Formen der Mobilität?
Screenshot Heatmap Stadtradeln 2020 in Münster, (C) Stadtradeln
Am ersten Thementag stehen die Einsatzbereiche von Digitalisierung für eine intelligente Mobilität im Mittelpunkt. In der ersten Session starten wir mit einem Überblick über das Zukunftsthema Autonomes Fahren mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI). In zwei Impulsreferaten am frühen Abend rückt dann die Frage in den Fokus, wie die Verkehrswende mithilfe digitaler Formate unterstützt werden kann. Ganz münstertypisch richtet sich dabei der Blick auf die Fahrradstadt 2.0 sowie auf Maßnahmen in einem Smart City Reallabor am Nieberding, das in Kürze an den Start gehen wird. Im Chat dürfen gerne Fragen an die Referentinnen und Referenten gestellt werden, die im Anschluss diskutiert werden.
16.30 – 17.30 Uhr
Das Ende des Lenkrads? Autonomes Fahren: Chancen und Herausforderungen
Vielen Bürger:innen erscheint das autonome Fahren als eine futuristische Entwicklung, die noch in weiter Zukunft liegt. Diese Zukunft wird aber schon schrittweise Realität, denn es gibt bereits erste Fahrzeuge, die autonom fahren können. In dieser Veranstaltung werden die Chancen und Herausforderungen des „Fahrens ohne Lenkrad“ beleuchtet.
Hilft es, für die Verkehrswende Daten zu sammeln? Und was hat das mit einer Smart City zu tun? Diese und weitere Fragen werden anhand zweier konkreter Projekte aus Münster näher in den Blick genommen.
Moderation: Dr. André Wolf, Stabsstelle Smart City, Stadt Münster
Daten sammeln für die Radverkehrsplanung in Münster
Anwenderdaten digital sammeln als Grundlage für die Radverkehrsplanung – mit dieser Methode nimmt die Stadt Münster eine Vorreiterrolle ein. Doch welche Daten werden genau erfasst und wie gehen die Mitarbeiter:innen vom städtischen Fahrradbüro bei ihren Planungen vor? Am Beispiel der Aktionen AppGrade im Rahmen der Entwicklung des Fahrradnetz 2.0 und Stadtradeln wird erklärt, warum Daten und Bürgerbeteiligung wichtige Bestandteile für die Planungen sind.
Annika Schröder und Malte Konrad, Fahrradbüro, Stadt Münster
Auf dem Weg zur Mobilstation 2.0 – das Smart City Reallabor
Was ist eigentlich ein „Reallabor“, wie kann es bei der Entwicklung einer Smart City helfen und warum spielen Kooperationen dabei so eine große Rolle? Antworten auf diese Fragen werden am Beispiel des ersten Smart City Reallabors in Münster gegeben und diskutiert.
Thomas Terstiege, Stabsstelle Smart City, Stadt Münster und Fabian Röttgering, Stadtwerke Münster
Der zweite Tag der Digitalen Woche beschäftigt sich mit dem Themenbereich Umwelt. Die Veranstaltungen betrachten hierbei drei Projekte, die alle ein Ziel gemeinsam haben: Mit Digitalisierung Klima- und Umweltschutz zu gestalten. Während die Nachmittagsveranstaltung eine Reise in den Bereich der Climate Fiction unternimmt, die dem Klimawandel erlegen ist, werden am Abend zwei reale Projekte aus Münster vorgestellt, die auf unterschiedliche Art und Weise mithilfe der Digitalisierung Klima und Umwelt verbessern wollen. Im Chat dürfen gerne Fragen an die Referenten gestellt werden, die im Anschluss diskutiert werden.
16.30-17.30 Uhr
Extrem spannend und beklemmend aktuell – Christoph Tiemann liest aus „Cryptos“ vor
Extrem spannend und beklemmend aktuell – das ist der Science-Fiction-Roman „Cryptos“, aus dem der Schauspieler Christoph Tiemann auf Einladung der Stadtbücherei Münster zum Thementag „Umwelt“ der Digitalen Woche liest. Nach Erebos und Erebos 2 erzählt Bestseller-Autorin Ursula Poznanski nun von einer Wirklichkeit, in der das Klimasystem bereits gekippt ist, und für die meisten Menschen nur die Flucht ins Virtuelle bleibt. Ein Thriller der Extraklasse aus dem Bereich der Climate Fiction über eine Welt, die dem Klimawandel erlegen ist.
Christoph Tiemann, Schauspieler und Leiter des Ensembles Theater ex libris
Digitalisierung kann auf unterschiedliche Weise zum Schutz der Umwelt beitragen, wie anhand der beiden Projekte deutlich wird. Die „LoRaWAN-Tonne“ kann beispielsweise die Wasserqualität des Aasees mithilfe von Sensoren überprüfen, während die KlimaHeroes eine App entwickelt haben, mit der die Nutzerinnen und Nutzer „spielend die Erde retten“ können.
Moderation: Thomas Terstiege, Stabsstelle Smart City, Stadt Münster
Mit der „LoRaWAN-Tonne“ den Aasee retten
Der Aasee ist Münsters zentrales Naherholungsgebiet. Im Hitzesommer 2018 sank der Sauerstoffgehalt des Aasees soweit, dass es zu einem großen Fischsterben kam. Mithilfe einer digitalen Lösung, dessen Idee im Münsterhack 2018 entwickelt wurde, wird nun seit dem Jahr 2020 die Wasserqualität des Aasees täglich 24 Stunden lang überwacht. Wie kann die Technik auf andere Gewässer in Münster übertragen werden und welche Vorteile hat grundsätzlich die Digitalisierung im Hinblick auf Gewässerschutz, Hochwasser-Vorsorge und Klima-Veränderungen?
Referent: Daniel Berger, Amt für Mobilität und Tiefbau, Stadt Münster
Spielend die Erde retten
Mit einer App auf spielerische Art sein eigenes Verhalten ändern und so die Umwelt retten? Wie kann das funktionieren? Das Sieger-Team des Münsterhackathons 2020 erzählt seine Erfolgsgeschichte: von der Idee, der gemeinsamen Entwicklung beim Münsterhack, dem Solution-Enabler-Programm und dem aktuellen Stand der App, die Menschen auf ihrem Weg zu klimafreundlicherem Handeln unterstützt.
Referentin: Ronja Köhling, Klimaheroes
Mittwoch, 16.06.2021: Thementag Lebensart
Soziale Nachbarschaften und Technik: wie passt das zusammen?
Kreativkai Münster: Lebensart und Innovationsschmiede
Auch für Quartiers- und Nachbarschaftsarbeit bieten digitale Lösungen neue Möglichkeiten der Vernetzung. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von digitalen Plattformen, die das Ziel verfolgen Nachbarinnen und Nachbarn besser untereinander zu vernetzen. Am dritten Tag der Digitalen Woche stellen wir dazu unter anderem Fragen wie: Welche Formen digitaler Vernetzung gibt es in Nachbarschaften? Was sind Risiken der Digitalisierung in der Nachbarschaftsarbeit? Wie können auch Kinder und Jugendliche bei der Quartiersgestaltung beteiligt werden? Im Chat dürfen gerne Fragen an die Referenten gestellt werden, die im Anschluss diskutiert werden.
16.30-17.30 Uhr
Was bietet der Digital-Kompass – Standort Münster?
Gerade in Corona-Zeiten zeigt sich, dass das Interesse älterer Menschen an der Digitalisierung stark zugenommen hat. Die bundesweite Initiative „Digital Kompass“ unterstützt mit Sachmitteln und Informations-Angeboten und hilft, Fragen zum Umgang mit digitalen Medien jeweils vor Ort zu klären. Was heißt das nun konkret? Welche Beratungsangebote sind in Münster geplant oder werden schon umgesetzt? Der Digital-Kompass-Standort Münster stellt sich vor.
Soziale Kontakte pflegen wir am liebsten persönlich. Doch spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie etablieren sich immer mehr Möglichkeiten, auch digital neue Kontakte zu suchen oder aufrecht zu halten. Die FH Münster führt aktuell eine Untersuchung zu „digitalen Nachbarschaften“ durch, und die Stadt Münster wendet bereits digitale Methoden bei der Quartiersentwicklung an.
Moderation: Henning Spenthoff, Stabsstelle Smart City, Stadt Münster
Einfluss digitaler Medien auf Nachbarschaften im ländlichen Raum
In dem Forschungsprojekt „Digitales Dorfleben“ der FH Münster werden die Folgen digitaler Kommunikation auf die Beziehung zwischen Nachbarinnen und Nachbarn in ländlichen Räumen untersucht. Insbesondere geht es um die Frage, ob digitale Nachbarschaftsnetzwerke einen Beitrag dazu leisten, dass Nachbarinnen und Nachbarn eher in Kontakt kommen und sich dadurch Auswirkungen auf das lokale Zusammenleben ausmachen lassen. Erste Ergebnisse des Projekts und der Vergleich zu einer Umfrage in NRW werden im Zuge dessen vorgestellt.
Referentin: Katrin Rosenberger, Fachbereich Sozialwesen, FH Münster
Spielerisch mit der App #stadtsache das eigene Viertel erkunden und verbessern
Digitale Medien bieten ein großes Potenzial bei der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. In Münster wurde bereits im Jahr 2019 mithilfe der App #stadtsache nach Vielfalt im Quartier gesucht. Nun werden auch Kinder und Jugendliche im Stadtteil Berg Fidel zu Stadtforschern in eigener Sache. Wir sprechen über die Idee, die App und erste Ergebnisse.
Referentin: Julia Kohake, Quartiersmanagerin Stadt Münster, Münster Marketing
Donnerstag, 17.06.2021: Thementag Wirtschaft
Wie kann die Wirtschaft helfen, die Smart City zu beflügeln?
Coworking und Start ups – Vernetzung digital und analog
Wirtschaft und Digitalisierung hängen oftmals eng zusammen, und Begriffe wie Kryptowährung oder Smart Home begegnen uns im Alltag immer öfter. Was genau es mit diesen Begriffen auf sich hat, wie sehr Digitalisierung und Wirtschaft miteinander zusammenhängen und was innovative Start-up Unternehmen damit zu tun haben, ist Thema des vierten Smart City-Thementages. Im Chat dürfen gerne Fragen an die Referenten gestellt werden, die im Anschluss diskutiert werden.
16.30-17.30 Uhr
Die Blockchain-Technologie – Bitcoin und mehr
Virtuelle Währungen wie Bitcoin sind in aller Munde. Doch was steckt dahinter? Wie funktioniert eine Blockchain und was sind die Besonderheiten der Technologie? Elisaweta Rabovskaja vom Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht der WWU gibt eine grundlegende Einführung und zeigt insbesondere Anwendungsfälle auf, die über virtuelle Währungen hinausgehen.
Innovationen und Ideen, die oftmals in den Bereich der Digitalisierung einzuordnen sind, schaffen nicht selten Durchbrüche, die bedeutende Auswirkungen auf die Wirtschaft haben. Auch für die Smart City Münster steckt viel Potenzial in den Ideen und im Engagement der Digitalwirtschaft und von Start ups.
Moderation: Henning Spenthoff, Smart City Münster
State of the Münster Tech – Wo steht die Digital- und Startup-Szene Münsters?
Die Digitalwirtschaft und Startup-Szene sind zukunftsweisend für die Entwicklung einer Region. Deswegen werden von Bund, Land und Kommunen viele Aktivitäten vorangetrieben. Auch in Smart City Projekten sind digitale Lösungen Antreiber für neue Ideen und für Lösungen zur besseren Vernetzung von Stadt und Land. Der Vortrag gibt einen Überblick über Entwicklung in Münster innerhalb der letzten 12 Monate. Wo steht die digitale Stadt Münster im überregionalen Vergleich?
Referent: Dr. Sebastian Köffer, Digital Hub MünsterLAND
Smart Home, City, Grid und Co. – was ist wirklich „smart“?
Smart City, Smart Grid und Co.: Technik von heute soll das Leben erleichtern und die Herausforderungen unserer Zeit bewältigen. Dafür sammeln intelligente Technologien rund um die Uhr große Datenmengen. Was davon, ist aber wirklich „smart“ und bringt einen Nutzen und können uns bei Klimawandel und Demografie helfen? Kein Buzzword Bingo, sondern ein Einblick in konkrete Praxisbeispiele.
Referent: Alexander Sommer, items GmbH Münster
Bundesweiter Digitaltag
Freitag, 18.06.2021: Thementag Teilhabe
Digitalisierung gemeinsam gestalten: Wie machen wir es konkret?
Workshop 3D-Druck: FabLab Münster
Der fünfte Tag der digitalen Woche ist zugleich der bundesweite Digitaltag 2021. Ziel dieses Aktionstages ist es, die digitale Teilhabe in der Breite der Gesellschaft zu fördern und die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung zu beleuchten. Wir gehen das Motto des Digitaltags – Digitalisierung gemeinsam gestalten – ganz konkret an und bieten neben zwei Voträgen auch zwei Workhops an: zum Mitmachen, Erleben und Ausprobieren von Digitalisierung und digitalen Tools.
13.00 – 15.00 Uhr
Workshop re:edu: Umweltdaten selber messen mit der senseBox
Im ersten Workshop wird anschaulich erklärt, wie man eine senseBox zusammenbaut und wozu genau man diese verwenden kann. Teilnehmer*innen bekommen die Möglichkeit eine „remote senseBox“ von zu Hause aus zu programmieren und auszuprobieren.
Die senseBox ist eine kleine Umweltmessstation, welche ihre Messwerte online auf der openSenseMap teilen kann. Ein interessanter Workshop für jede und jeden, die oder der eine ganz eigene kleine Umweltmessstation bauen und erhobene Daten mit anderen teilen möchte. Teilnehmer:innen bekommen die Möglichkeit, eine „remote senseBox“ von zu Hause aus zu programmieren und auszuprobieren.
Hinweis: Für die Teilnahme am Workshop ist eine eigene senseBox nicht erforderlich, und es sind such keine Vorkenntnisse nötig!
Referent: Dr. Thomas Bartoschek, re:edu GmbH, Münster
Mithilfe von 3D-Druck kann jede:r schnell und kostengünstig Objekte in den eigenen vier Wänden anfertigen. Dieser Einführungsworkshop vermittelt die technischen Grundlagen und das schrittweise Vorgehen von der digitalen Datei über die Maschineneinstellungen zum fertigen Teil. Der praktisch ausgerichtete Workshop ist für alle Kenntnislevels geeignet.
Die Anmeldung erfolgt über Eventbrite, der Workshop wird über Zoom abgehalten.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Handwerk.digital Roadshow des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Lingen und der Handwerkskammer Münster gibt Monja Meier, Gründerin des Startups EASI Control aus Hamm, unter dem Titel „Digitale Baustelle – mobiles Baustellenmanagement“ Einblicke in ihre umfangreiche digitale Lösung zum Thema Arbeitsschutz. Die Software ermöglicht es, alle Angelegenheiten rund um das Thema Arbeitsschutz digital zu verwalten.
Der Siegeszug des Internets und des Word Wide Webs bietet neben neuen Möglichkeiten für gesellschaftliche und politische Partizipation auch neue Gelegenheitsstrukturen für Missbrauch und Manipulation, etwa für die Verbreitung von Online-Propaganda, Desinformation oder Hate Speech. Tim Schatto-Eckrodt vom Institut für Kommunikationswissenschaft der WWU gibt einen Überblick über aktuelle Erscheinungsformen von Online-Propaganda, stellt ausgewählte Forschungsbefunde zu ihrer Wirksamkeit vor, und diskutiert mögliche Gegenstrategien, um Manipulationsversuchen im Netz zu begegnen.
In dieser Führung erfahren die Gäste an ausgewählten Beispielen wie die 17 SDGs (Sustainable Development Goals) im Allwetterzoo Münster an lebenden Tierarten veranschaulicht und erklärt werden. Tiere aus verschiedenen Lebens- und Klimaräumen, die mal mehr mal weniger in Koexistenz mit Menschen leben, sind emotionale Botschafter und „Sinnbilder“, um das Wirken der Menschen auf Natur, Umwelt und gelebten Artenschutz zu erklären. Diese Führung erklärt digital den Beitrag des Allwetterzoo Münster zur Erfüllung unterschiedlicher Dimensionen von BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) und gibt Handlungsempfehlungen für aktiven Umwelt- und Artenschutz.
Maren Dobslaw, Biologin und Zooführerin im Allwetterzoo Münster
Format: Digitale „Live“ Abendführung durch den Allwetterzoo Münster, Teilnehmer können über die Chat Funktion Fragen an die Zooführerin stellen
Auch der letzte Tag der digitalen Woche steht im Zeichen der Teilhabe – zum Schluss geht es spielerisch und musikalisch zu… Einleitungstext folgt
10.00 – 13.00 Uhr
Scratch Workshop – Programmiere dein eigenes Computerspiel
Einmal ein eigenes Videospiel erschaffen. Mit Scratch lassen sich erste Schritte in die Welt der Programmierung unternehmen. Mit einfachen, visuellen Bausteinen können 2D-Spiele und – Animationen erschaffen werden. Dabei werden anfänglich die Grundlagen des Programmierens vermittelt und nach wenigen Schritten können sich die Teilnehmer*innen selbst ausprobieren und schließlich ihr Programm der Gruppe vorstellen.
Dieses Angebot richtet sich an alle, die Lust haben ihre eigenen Beats zu bauen bzw. elektronische Musik zu machen und sich unsicher sind, welche Anschaffungen dafür wirklich nötig sind und auf welche man verzichten kann. Es werden Fragen geklärt, wie: Welches Programm ist das Richtige für mich? Reicht Garage Band? Brauche ich Plugins? Brauche ich Synthesizer? Außerdem wird ein Überblick über die DAW Ableton Live gegeben und es werden eure Fragen beantwortet.
Was bedeutet überhaupt digitale Musikproduktion? Gibt es überhaupt noch analoge Musikproduktion in einer zunehmend digitalisierten Welt? Wie lässt sich das genau voneinander abgrenzen? Der Workshop ist ein Kurs für alle, die Musikproduktion & die Live Performance Möglichkeiten einer Digital Audio Workstation (DAW) kennenlernen wollen. In diesem Kurs werden wir uns vor allem darauf konzentrieren, was digitale Musikproduktion bedeutet und welche digitalen Hilfsmittel es gibt. Was ist der Unterschied zwischen analog und digital? Was sind die Vorteile und Nachteile? Wie lassen sich analoge und digitale Musiktechnologie miteinander vernetzen? DJIDADA gibt euch einen Überblick über ihr Hybridsetup aus analogen und digitalen Elementen. Vielleicht habt ihr konkrete Fragen, die euch interessieren? Schickt vorab eure Fragen per E-Mail an info(at)djidada.com.
Hinweis: Für Interessierte ab 12 Jahren, Anzahl der Teilnehmenden begrenzt auf 20
„Dein AppGrade für Münsters Fahrradwege“ – bei der Aktion der Stadt Münster konnten Fahrradfahrende ihre Strecken per App aufzeichnen und damit einen wichtigen Beitrag für die Planung der Radwege leisten. Das ließen sich die Radfahrer:innen nicht zweimal sagen und machten fleißig mit.
Rund 160 000 Kilometer wurden per App aufgezeichnet
An der Kampagne, die vom 12. April bis zum 9. Mai lief, beteiligten sich über 2000 Menschen mit fast 23 000 Einzelwegen. Insgesamt kamen bei dem Tracking so über 160 000 Kilometer zusammen. Das ist mehr als vier Mal um die Welt. Eine ganze Menge Daten, die die Planer:innen nun auswerten können.
„Was für ein Zulauf! Für unsere Aktion haben tausende Radfahrerinnen und Radfahrer in Münster kräftig in die Pedale getreten und Informationen über ihre Alltagswege beigesteuert – die kurzen genauso wie die langen. Dieser Datenschatz ist eine ausgezeichnete Basis für den weiteren Ausbau des Fahrradwegenetzes“, freut sich Stadtbaurat Robin Denstorff.
Foto: Stadt Münster
Daten liefern Grundlage für Verkehrsplanung im Rahmen des Fahrradnetz 2.0
Erstmalig wurden alltagsnahe Daten im Rahmen der Aktion gesammelt, mit denen nun weiter gearbeitet wird. Zusätzlich zu den verschiedenen Wegen verraten uns die Daten nämlich auch, wo Radfahrende schneller oder langsamer vorankommen – wo die Planer:innen sich also beispielsweise anschauen müssen, was für Verzögerungen sorgt.
Alle Daten werden nun im Anschluss an die Aktion im Rahmen des Gesamtprojektes Fahrradnetz 2.0 ausgewertet und die bisherigen Planungen um Alltagswege ergänzt, und damit um die Lebenswirklichkeit der Menschen, um im Hinblick darauf die Priorisierung der umzusetzenden Maßnahmen vorzunehmen.
Im Juni wird es bereits einen ersten Zwischenbericht zur Netzplanung geben. Das Gesamtkonzept soll voraussichtlich Ende 2021 vorgestellt werden.
Aufruf zur Teilnahme an der Aktion vom 12. April bis zum 9. Mai 2021: Tracke deine Alltagswege für ein besseres Fahrradnetz in Münster
Mit der Aktion „Dein APPgrade für Münsters Fahrradwege“ vom 12. April bis zum 9. Mai 2021 ruft die Stadt Münster alle Radfahrer:innen auf, mit der Fahrrad-Navigations-App Naviki ihre alltäglichen Wege aufzuzeichnen. Ziel dieser Aktion, die erstmalig vom städtischen Fahrradbüro mit Unterstützung der Stabsstelle Smart City Münster durchgeführt wird, ist, mit den gesammelten Daten das Radwegenetz entsprechend den Anforderungen der Nutzer:innen zu planen: Fahrradnetz 2.0 für Münster
Wozu werden die Daten gesammelt?
Die Planerinnen und Planer erhalten so wichtige Informationen. Zum Beispiel, welche Wege oder Straßen in Münster besonders häufig mit dem Fahrrad genutzt und welche Verbindungsstrecken bevorzugt werden. Natürlich werden bereits einige Möglichkeiten genutzt, um an solche Daten zu kommen – etwa mit Hilfe der Fahrradzählstellen. Über diese punktuellen Auswertungsmöglichkeiten hinaus werden die Daten aus der App aber ein noch umfangreicheres und zusammenhängenderes Bild liefern.
Datenvisualisierung: Mithilfe einer Heatmap kann man erkennen, welche Wege mit dem Fahrrad genutzt und bevorzugt werden. Quelle: Stadtradeln 2020 / Foto: Smart City Münster, M. Kolta
Wenn möglichst viele Menschen mitmachen, wird sichtbar, welche Wege die Bürger:innen in der Realität nutzen. Bei der Aktion geht es nicht darum, besser zu sein als jemand anderes. Deshalb gewinnt auch nicht die Person, die die meisten Kilometer sammelt oder am schnellsten fährt. Jeder noch so kurze oder lange Weg zählt. Viele individuelle Wege ergeben am Ende ein aussagekräftiges Gesamtbild – und: Gewinne gibt es trotzdem!
Das gibt es zu gewinnen
Alle, die sich in der Naviki-App für die Aktion „Fahrradnetz 2.0 – Dein AppGrade für Münsters Radwege“ anmelden, haben die Chancen auf tolle Gewinne. Denn als Dankeschön für das Engagement verlost die Stadt Münster unter allen, die mindestens zehn Wege aufgezeichnet haben, Gutscheine für münstersche Fahrradläden im Wert von 500 €, 250 € und 100 € sowie praktische „Bikezacs“. Teilnahmebedingungen
Diese Bikezacs git es zu gewinnen. Foto: Stadt Münster
Außerdem gewinnen natürlich alle, die in Münster mit dem Fahrrad unterwegs sind – egal ob mit dem Hollandrad, dem Lastenrad oder einem Rennrad. Denn durch die Planung und das Tracking können sich Fahrradfahrende in Münster auf zukünftig noch besser ausgebaute Radwege freuen.
Und was ist mit dem Datenschutz?
Keine Sorge: Es findet keine Auswertung statt, die Rückschlüsse auf die teilgenommenen Personen ermöglicht. Denn die Daten werden aggregiert. Mehr zum Datenschutz
Naviki-App
Die Naviki-App wird in Münster entwickelt und ist kostenfrei im Apple App Store und im Google Play Store herunterzuladen. Dann bei der Aktion „Fahrradnetz 2.0“ anmelden (in der App „Wettbewerb“ genannt) und Alltagswege mit dem Rad aufzeichnen (=tracken) lassen. Details zum Tracking
Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit an der FH Münster im Fachbereich Design (MSD) entwickelten Leonie Winkelmann und Magdalena Schmitz in Kooperation mit der Stabsstelle Smart City Münster den Design-Prototypen Leezenflow. Auf den Seiten von Magdalena Schmitz und Leonie Winkelmann finden sich zahlreiche Bilder und Animationen.
Radfahren im Fluss – eine digitale Anzeige zur Verkehrssteuerung: die Idee Leezenflow
Angenommen man fährt mit dem Fahrrad auf eine Ampel zu und weiß, wann sie umschaltet! So könnte man seine Geschwindigkeit ganz einfach anpassen, um bei Grün durchzufahren. Das ist die Idee hinter dem Grüne-Welle-Assistent Leezenflow: Auf einer digitalen Anzeige sieht man anhand des Farbverlaufs bereits kurz vor der nächsten Straßenkreuzung, wie lange die aktuelle Ampelphase noch andauert, so kann jede Radfahrerin und jeder Radfahrer seine Geschwindigkeit individuell anpassen und man kommt flüssiger und sicherer ans Ziel. Der Leezenflow ist mit der jeweiligen Fahrradampel verbunden und ändert die Länge des Farbverlaufs dynamisch.
Als Bachelor-Projekt haben Magdalena Schmitz und Leonie Winkelmann sowohl die dynamische Anzeige als auch die Gehäuseform unter Berücksichtigung von Anforderungen an Verkehrssicherheit und Außenstandort gestaltet. Entstanden ist eine übersichtliche Darstellung mithilfe bekannter Farben und Symbole. So versteht der Radfahrer den Zusammenhang zur nächsten Ampel und die Aussage der Animation schnell im Vorbeifahren. Das umgebende Gehäuse, das die nötigen Technikelemente schützt, weist durch seine Form auf die Information hin, ohne vom Straßenverkehr abzulenken.
Voraussichtlich im Frühjahr 2021 wird der erste Prototyp Leezenflow an der Kreuzung Hörstertor auf der Promenade getestet. Um die Programmierung kümmern sich bCyber UG in Kooperation mit Code for Münster. Ebenfalls im Projektteam mit dabei sind das Stadtplanungsamt sowie das Amt für Mobilität und Tiefbau der Stadt Münster. Weitere Informationen gibt es auf der Projektseite Leezenflow.
Architektenwettbewerb ist entschieden / Neubau für städtische Nutzungen und WDR-Landesstudio
Wo sich heute eine Parkplatzfläche befindet, soll künftig urbanes Flair spürbar werden: Auf dem Servatiiplatz planen die Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM), der Westdeutsche Rundfunk und die Stadt Münster in enger Kooperation einen Neubau, der sich durch ein innovatives Gebäudekonzept und eine hohe Nutzungsvielfalt auszeichnen soll.
Smart City Münster zieht voraussichtlich mit ein
Als Ankernutzer wird der WDR hier regionale Sendeinhalte produzieren. Daneben entsteht Raum für städtische Nutzungen aus den Bereichen Kommunikation, Austausch und Information, Bildung und modernes Arbeiten. In den mittleren Geschossen sollen Angebote – Arbeitsplätze, Seminar-, Tagungs- und Besprechungsmöglichkeiten – in flexiblen Strukturen für das Smart City Office, ein kommunales Digitallabor und die Volkshochschule etabliert werden. Die Erdgeschosszone soll Platz für unterschiedliche Veranstaltungs- und Beteiligungsformate bieten und ein neuer Treffpunkt für die Münstersche Bürgerschaft werden.
Architektenwettbewerb ist entschieden
Das Büro „UWA – Weidemann Architekten“ hat den Architektenwettbewerb für den Neubau am Servatiiplatz gewonnen. Bild: UWA – Weidemann Architekten
Das Preisgericht hat am 20. Januar die Arbeit des Büros „UWA – Weidemann Architekten“ aus Münster zum Sieger gekürt und auch zur Umsetzung vorgeschlagen. UWA setzte sich in einem international besetzten Teilnehmerfeld mit fünfzehn Architekturbüros, darunter zwei aus dem Münsterland, durch.
Das mit der Befliegung beauftragte niederländische Unternehmen Miramap hatte am Samstagnachmittag aufgrund der guten Wetterlage (kalt, trocken, klar) kurzfristig entschieden und mitgeteilt, dass es am Abend und in der Nacht fliegen wird. „Ich bitte um Verständnis, dass wir dadurch nur noch sehr kurzfristig über die sozialen Medien und die Webseiten über die Befliegung und die Lärmbeeinträchtigungen durch die Propellermaschine informieren konnten,“ erklärt Denstorff. „Dennoch freue ich mich, dass die Befliegung nun vollständig durchgeführt ist. Die aktuell in der Diskussion befindlichen Grenzschließungen hätten dazu führen können, dass das Flugzeug mit der Spezialkamera gar nicht mehr hätte einfliegen können“. Diese Situation hatte es bereits im Frühjahr 2020 gegeben, als die Wetterbedingungen passend waren, die Crew aufgrund der seinerzeitigen Ein- und Ausreisebedingungen aber nicht starten konnte.
Das Projekt Thermografiebefliegung dient dem Klimaschutz. Mithilfe einer Spezialkamera wurden in Phase 1 Wärmebilder von Münsters Dachlandschaft aufgenommen. „In Phase 2 werden die Daten nun ausgewertet“, erklärt Dr. André Wolf, Leiter der Stabsstelle Smart City, die im Dezernat für Planung, Bau und Wirtschaft angesiedelt ist und das Projekt koordiniert. „Phase 3 wird dann voraussichtlich im Spätsommer starten: Dann werden die Hauseigentümer mit Informationen zu den kostenlosen Wärmebildern angeschrieben. Auf Basis der sehr anschaulichen Wärmebilder kann dann eine Beratung zur energetischen Dach- und Haussanierung erfolgen.“ Hierzu berät die Koordinierungsstelle für Klima und Energie (KLENKO) der Stadt Münster gemeinsam mit der Verbraucherzentrale zu speziellen Förderprogrammen.
Mit der Befliegung erfolgte zugleich eine Kontrolle des 120 Kilometer langen Fern- und Nahwärmenetze der Stadtnetze Münster.
Diese News wird im Rahmen der Thermografiebefliegung Münster regelmäßig aktualisiert. Drei Flüge mit insgesamt 10 Flugstunden sind für Frühjahr 2021 über Münsters Stadtgebiet geplant. Die Umsetzung der Befliegung ist an bestimmte Witterungsbedingungen geknüpft, so dass die Befliegung kurzfristig erfolgt.
In dieser News und über unseren twitter-Account informieren wir über den aktuellen Stand der Befliegung, die Flugnummer usw.
Die Firma Miramap / Hexagon bestätigt, dass die drei Flüge über Münster ausreichend waren, um alle Daten zu bekommen: Die Befliegung und somit der erste Teil des Projektes „Klimaschutz aus der Luft – Thermografiebefliegung Münster“ ist erfolgreich abgeschlossen. Jetzt beginnt Phase 2, die Datenauswertung. Alle Infos dazu in unserer News.
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Samstag, 30.01. / Sonntag, 31.01.2021
Die Wetterbedingugen sind stabil, so dass die Propellermaschine nach einem Zwischenstopp am FMO um kurz vor Mitternacht erneut gestartet ist, um den dritten und somit voraussichtlich letzten Teil der Thermografiebefliegung zu machen.
Um 02.27 Uhr am 31. Januar 2021 landet der Flieger wieder am FMO.
Flugroute 3. Flug vom 30. auf den 31.01.2021
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Gegen 23.00 Uhr am Samstag, 30.01.2021, landet die Propellermaschine PH-MAS am Flughafen Münster / Osnabrück (FMO). Wenn die Wetterbedingungen stabil bleiben, wird sie nach einer Pause zum dritten und voraussichtlich letzten Flug über Münster starten.
Flugroute vom 2. Flug am 30.01.2021
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Thermografiebefliegung geht heute, Samstag, 30.01.2021, in die zweite Runde
„Die Wetterbedingungen sind gut. Wir starten von unserer Base in den Niederlanden, so dass wir voraussichtlich gegen 19.15 Uhr die erste Line über Münster fliegen werden“, erklärt Roland Haarbrink von miramap, die die Befliegung im Auftrag der Stadt und Stadtwerke Münster durchführen. Wenn alles gut geht ist der Flieger mit der Kennung PH-MAS bis ca. 23.00 Uhr über dem Stadtgebiet von Münster unterwegs.
2. Flug im Anschluss geplant
Sollte das Wetter stabil bleiben, startet der Flieger nach einem Zwischenstopp am Flughafen Münster/Osnabrück erneut. „So könnte heute Abend die Gesamtbefliegung über Münster abgeschlossen sein“, so Dr. André Wolf, Leiter Smart City Münster. „Da vor allem der zweite Flug spät in der Nacht erfolgen wird, bitten wir um Verständnis für die mögliche Lautstärke der Propellermaschine.“
Der zweite Flug wird voraussichtlich zwischen 2.00 und 3.00 Uhr beendet sein. Die Maschine fliegt in 1.000m Höhe über dem Stadtgebiet von Münster.
Die Flugroute der Propellermaschine mit der Kennung PH-MAS kann live mit verfolgt werden unter:
Die erste Befliegung am 22.01.21 hat gut geklappt. Nun warten wir darauf, dass die Wetterbedingungen für die noch zwei ausstehenden Flüge optimal werden.
Flugverlauf PH-MAS, 22.01.21
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Freitag, 22.01.2021
Der Start am Flughafen Münster Osnabrück ist für 19.00 Uhr geplant. Die Flugroute kann nachverfolgt werden über die Kennung „PH-MAS“, zum Beispiel über flightradar24.com/data/aircraft/ph-mas
PH-MAS am FMO 22.01.21
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Thermografiebefliegung startet heute Abend, 22.01.2021!
Die Stadt Münster und die Stadtnetze Münster planen gemeinsam mit der Firma Hexagon/Miramap die Durchführung einer Thermografiebefliegung mit einer Propeller-Maschine über das gesamte Stadtgebiet Münster.
„Heute Abend startet die Befliegung. Die Wetterbedingungen sind gut, und wir freuen uns, dass es losgeht”, erklärt Stadtbaurat Robin Denstorff. Der erste von voraussichtlich drei Flügen startet am Flughafen Münster-Osnabrück und wird für drei bis vier Stunden einen ersten Teil des Stadtgebietes von Münster überfliegen. „Die Thermografiebefliegung ist ein gemeinsames Projekt der Stadt und der Stadtnetze Münster. Ziel ist es, mehr Häuser energetisch zu sanieren und dafür Wärmebilder zu sammeln“, so Denstorff.
„An Bord ist eine Spezialkamera, mit der die Wärmeabstrahlung der Münsteraner Dächer erfasst wird“, weiß Dr. André Wolf, der als Leiter Smart City Münster das Projekt koordiniert. „Bestenfalls können heute schon zwei Flüge mit Zwischenstopp am FMO stattfinden”. Dann würde der Flieger am späten Abend landen, am FMO auftanken, und noch einmal für drei bis vier Stunden starten. „Da in einer Höhe von 500 bis 1.000 Metern geflogen wird, lässt sich eine Lärmbelästigung leider nicht vermeiden”, wirbt Wolf um Verständnis für die Maßnahme.
Da die Umsetzung der Befliegung an bestimmte Witterungsbedingungen geknüpft ist, und diese nun vorliegen, erfolgt die Befliegung kurzfristig. „Über unseren twitter-Account informieren wir über die Flugnummer und weitere Details, sobald der Flieger startet“, so Wolf weiter. Wenn es weitere klare, kalte und trockene Nächte, geringe Luftfeuchtigkeit und keinen Wind gibt, startet der Flieger erneut.
Befliegung des Stadtgebietes dient dem „Klimaschutz aus der Luft“ / Start an drei Abenden / Das Wetter muss stimmen
Mit der Thermografiebefliegung möchte die Stadt Münster einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Zeichen für den Start des Projektes stehen gut: Der Flieger steht bereit und die Temperaturmessgeräte sind verteilt.
„Die Thermografiebefliegung ist eine wichtige Maßnahme des Klimaschutzes, die für energetische Fragestellungen sensibilisiert und Angebote zu Möglichkeiten der Energieeinsparung macht“, so Stadtbaurat Robin Denstorff. „Jetzt braucht es nur noch die passenden Wetterverhältnisse – klare und trockene Nächte, geringe Luftfeuchtigkeit, keinen Wind und Temperaturen von 5 Grad oder kälter.“ Unter diesen Voraussetzungen lassen sich verwertbare Wärmebilder der münsterschen Dachlandschaft erstellen.
Nach Auswertung und Aufbereitung der Bilder bietet die Stadt in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Münster allen Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern kostenlos eine thermografische Darstellung ihrer Immobilie und eine Erstberatung zur energetischen Gebäudesanierung an. „Ziel ist es, dauerhaft Heizkosten zu verringern und CO2-Emissionen zu vermeiden“, erläutert Georg Reinhardt vom Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit. Die ausgewerteten Wärmebilder liegen voraussichtlich im Herbst 2021 vor.
„Doch zunächst werden die so genannten Rohbilder benötigt“, erklärt Dr. André Wolf, Leiter der Stabsstelle Smart City, die das Projekt federführend bei der Stadt Münster betreut. Für die Aufnahmen wird eine Propellermaschine an drei Tagen in den späten Abendstunden unterwegs sein. Das Flugzeug samt Spezialkamera der beauftragten Firmen Hexagon und miramap steht in Utrecht bereit. „Da in einer Höhe von 500 Metern geflogen wird, lässt sich eine Lärmbelästigung leider nicht vermeiden“, wirbt Wolf um Verständnis für die Maßnahme.
Mit der Befliegung erfolgt zugleich eine Kontrolle der 120 Kilometer langen Fern- und Nahwärmenetze der Stadtnetze Münster.
Geplant war die Thermografiebefliegung ursprünglich schon für Anfang 2020. Wegen der Corona-Regelungen musste sie jedoch verschoben werden.
Die Kanalpromenade soll für Fahrradfahrende komfortabler und sicherer werden. Auf einer Teststrecke hat die Stadt Münster in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Münster hierfür bereits eine sogenannte intelligente Beleuchtung installiert. Um erste Einschätzungen der Nutzerinnen und Nutzer zu erfragen, führte das Amt für Mobilität und Tiefbau mit wissenschaftlicher Unterstützung der FH Münster vor Ort und online eine Befragung durch. 570 Personen folgten dem Aufruf der Stadt Münster und nahmen an der Umfrage teil.Ziel war es, die Meinung der Nutzenden in Erfahrung zu bringen und die gewonnenen Erkenntnisse in die Umsetzung vor Ort sowie in weitere Planungen einzubeziehen.
Intelligente Beleuchtung wird positiv bewertet / Positiveres Sicherheitsempfinen / Smarte Beleuchtung auch an weiteren Stellen in Münster sinnvoll
Ein Großteil der Befragten fährt die Strecke täglich oder mehrmals pro Woche. Insgesamt bewerten sie die neue Beleuchtung sehr positiv. Es handelt sich nicht um eine herkömmliche, sondern um eine sogenannte adaptive Beleuchtung. Sensoren sorgen dafür, dass die Beleuchtung erst dann von zehn auf 100 Prozent ihrer Helligkeit schaltet, wenn sich Verkehrsteilnehmende nähern. Die Teilnehmenden, denen die Funktionsweise auffiel, beurteilen diese „Reaktionszeit“ als angemessen. Auch die Dauer der Beleuchtung wird weitgehend als passend erachtet. Die meisten Teilnehmenden vergeben zudem gute Noten für die Ausleuchtung des direkten Umfeldes, für die Sichtweite sowie die Lichtfarbe. Rund ein Viertel der Befragten gibt an, die Kanalpromenade aufgrund der neuen Beleuchtung nun häufiger im Dunkeln nutzen zu wollen, da sich ihr persönliches Sicherheitsempfinden durch die smarte Beleuchtung deutlich zum Positiven verändert habe.
Insgesamt stellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der neuen Beleuchtung ein gutes Zeugnis aus. Ein Großteil der Befragten hält eine solche Beleuchtung an anderen Stellen im Stadtgebiet für sinnvoll.