Stadt Münster veranstaltet Hackathon für Jugendliche

Basierend auf den erfolgreichen Jugendhackathons in 2025 (Nachbericht und Fotos) und 2024 (Nachbericht und Fotos) laden die städtischen Stabsstellen Smart City und Digitale Bildung gemeinsam mit der openSenseLab gGmbH vom 09. bis 11. April 2026 erneut zu einem Hackathon für Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren ein. Unter dem Motto „Hack your City“ beschäftigen sich bis zu 30 Jugendliche mit aktuellen und zukünftigen Stadtentwicklungsthemen rund um die Bereiche Mobilität, Smart City oder Umwelt- und Klimaschutz: Anmeldung hier möglich

 

Ziele des Hackathons

Der Hackathon soll dazu dienen, Jugendliche für städtische Zukunftsthemen zu interessieren, um Ideen und Lösungen zu entwickeln, die unser Münster auch in Zukunft lebenswert und nachhaltig machen. Zudem werden spezielle Fähigkeiten im Bereich digitaler Bildung vermittelt wie beispielsweise coding erlernen bzw. vertiefen oder die Arbeit mit dem 3D-Druck.

Veranstaltung vom 09. bis 11. April 2026

Der Hackathon findet im städtischen Digitallabor statt, welches von der Stabsstelle Digitale Bildung betreut wird. Fachliche und organisatorische Unterstützung bekommt die Stadt Münster von der OpenSenseLab gGmbH als erfahrenen Partner zur Durchführung des Hackathons.

Unter fachlicher Anleitung, aber in ihrem Wirken völlig frei, entwickeln die Jugendlichen an drei Tagen in den Osterferien ihre eigenen Ideen und Lösungsansätze. Sie arbeiten in Teams, die von ihnen selber zu Beginn des Hackathons gebildet werden. Am letzten Veranstaltungstag (Samstag) stellen alle Teilnehmenden ihre Lösungsansätze in einem Pitch vor. Eingeladen zur Abschlussveranstaltung sind insbesondere Eltern, Freunde und Verwandte, aber auch alle interessierten Bürger*innen aus Münster und Umgebung.

Anmeldung zu Hack your City 2026


Hier geht’s zur Anmeldung

     

FAQs zum Hackathon

Veranstaltungsort: Digitallabor der Stadt Münster

Adresse

Leonardo-Campus 6a
48149 Münster

Wie komme ich am besten zum Digitallabor?

Am einfachsten erreichst du das Digitallabor natürlich mit dem Fahrrad. Aber auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist es gut zu erreichen. Die nächste Haltestelle ist die Haltestelle „Leonardo-Campus“. Hier halten die Linien 16, R73 und R72 . Von dort aus sind es nur noch wenige Meter bis zum Digitallabor. Falls du dir unsicher bist können wir dich auch an der Bushaltestelle einsammeln.

Benötige ich einen eigenen Laptop?

Nein, du benötigst keinen eigenen Laptop. Wir haben genügend Laptops vor Ort, die du nutzen kannst. Falls du aber einen eigenen Laptop hast, kannst du diesen natürlich gerne mitbringen.

Was ist, wenn ich noch keine Erfahrung mit Programmieren habe?

Kein Problem! Wir haben für jeden das passende Angebot. Egal ob du noch nie programmiert hast oder schon ein Fortgeschritten bist. Wir haben für jeden das passende Angebot.

Zeitplan

Donnerstag, 09. April 2026: 10:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Freitag, 10. April 2026: 09:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Samstag, 11. April 2026: 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Bundesförderprogramm Modellprojekte Smart Cities (MPSC)

„Hack your City“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der städtischen Stabsstellen Smart City und Digitale Bildung im Amt für Schule und Weiterbildung. Der Jugendhackathon ist eine Teilmaßnahme des Projektes „Stadt Labor“ und wird im Rahmen des Bundesprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert. Die Stadt Münster, Stabsstelle Smart City, wird bis 2026 insgesamt 11 Förderprojekte in diesem Zusammenhang umsetzen: Modellprojekte Smart Cities.

Links zum Thema

Nachbericht Hack your City 2025

Nachbericht Hack your City 2024

Nachbericht Jugendhackathon 2023

Digitallabor der Stadt Münster

extern: openSenseLab gGmbH

Erfolgreicher Infotag in der Stadtbücherei

Wie vielfältig, kreativ und verbindend digitales Engagement sein kann, hat unser erster Infotag Digitales Engagement eindrucksvoll gezeigt. In der Stadtbücherei Münster kamen am 17. Januar 2026 engagierte Menschen, Organisationen, Initiativen und neugierige Besucher*innen zusammen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und neue Ideen zu entwickeln.

Fotos: Amt für Kommunikation / MünsterView / Witte


Reges Treiben an den Infoständen

Schon beim Ankommen wurde klar: Das Interesse am digitalen Ehrenamt ist groß. An den Infoständen wurde lebhaft diskutiert, gefragt, erklärt und vernetzt. Ehrenamtliche berichteten von ihren Erfahrungen, Organisationen stellten ihre digitalen Projekte vor – von Online-Patenschaften und digitaler Nachhilfe über Unterstützungsangebote für Senior*innen bis hin zu technisch geprägten Projekten rund um Open Data und Programmierung für den guten Zweck.

Was ist digitales Engagement?

Ein zentrales Thema des Tages war die Frage, was digitales Engagement eigentlich ausmacht. Schnell wurde deutlich: Digitales Engagement ist weit mehr als „Engagieren am Bildschirm“. Es schafft neue Zugänge, ermöglicht flexible Beteiligung und bringt Menschen mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten zusammen. Ob eine Stunde Zeit, spezielles Fachwissen oder einfach Lust auf Ausprobieren – digitales Engagement bietet viele Möglichkeiten, sich niedrigschwellig und wirksam einzubringen.

Spielerisch lernen

Ein besonderer Hingucker waren die Buzzer im Eingangsbereich, die fleißig gedrückt wurden. Spielerisch konnten Besucher*innen so erleben, wie einfach es sein kann, Daten zu erheben, sichtbar zu machen und gemeinsam zu nutzen. So wurde das Thema Open Data ganz praktisch und greifbar.

Im Maker-Space ging es kreativ und technisch zu: Das Jugendhackt Lab Münster zeigte, wie 3D-Modellierung, Coding und Robotik funktionieren – und wie junge Menschen mit digitalen Tools gesellschaftliche Fragen aufgreifen und eigene Lösungen entwickeln. Viele Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, selbst Fragen zu stellen, Dinge auszuprobieren und neue Perspektiven kennenzulernen.

Nicht das letzte Mal

Besonders wertvoll war der offene Austausch: zwischen Generationen, zwischen Ehrenamt und Verwaltung, zwischen Technik und sozialem Engagement. Immer wieder ging es auch um die Frage, welche digitalen Projekte in Münster noch fehlen und welche Bedarfe es gibt – ein wichtiger Impuls für zukünftige Angebote und Kooperationen.

Unser Fazit: Der erste Infotag Digitales Engagement hat gezeigt, wie viel Potenzial in digitalem Ehrenamt steckt – und wie groß das Interesse ist, dieses Potenzial gemeinsam weiterzuentwickeln. Die vielen Gespräche, Ideen und Begegnungen machen Mut und Lust auf mehr.

Wir sind uns sicher: Das war nicht das letzte Event zum Thema digitales Engagement.
Vielen Dank an alle, die dabei waren, mitgedacht, mitdiskutiert und mitgemacht haben. Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen – digital, analog oder beides zusammen.

Veranstaltungsseite: https://smartcity.ms/infotag-digitales-engagement/

Abfallfreie Quartiere

Im Rahmen des Projekts „Abfallfreie Quartiere“ werden smarte Lösungen zur Vermeidung von Abfall sowie für eine bessere Kommunikation zwischen Bürger*innen und den kommunalen Abfallwirtschaftsbetrieben (awm) erprobt, unter anderem im York-Quartier (Stadtteil Münster Gremmendorf). Damit werden ein möglichst ressourcenschonendes Leben im Quartier und ein effizienteres kommunales Entsorgungsmanagement möglich.

An zentralen Orten im Quartier werden smarte Sharing-Schränke installiert, die Leihgegenstände des alltäglichen Bedarfs (wie z. B. Bohrmaschinen, Teppichreiniger oder Sportgeräte) unkompliziert an Nutzer*innen ausgeben und ein leichtes Verschenken nicht mehr benötigter Gegenstände ermöglichen. Durch gemeinschaftliche Nutzung wird so Abfall vermieden.

Zudem werden Technologien zur besseren Interaktion zwischen Bewohner*innen und kommunalen Entsorgungsbetrieben erprobt. Dazu gehört die Ausweitung von Füllstands-Sensoren an öffentlichen Papierkörben und Elektroschrott-Behältern sowie die Erprobung von KI in der Erkennung von Störstoffen im Bioabfall. Dabei wird der Abfall bereits während der Schüttung in das Fahrzeug analysiert.

Mit Hilfe eines Kommunikations- und Sensibilisierungs-Konzeptes werden diese Lösungen transparent an die Menschen im Quartier kommuniziert. Ziel ist es, eine größtmögliche Akzeptanz der Erprobung und der beabsichtigten Verhaltensänderungen zu erreichen – bis hin zum ressourcenschonenden Konsum. Durch eine begleitende Untersuchung soll sowohl die Skalierung erfolgreicher Maßnahmen vor Ort als auch der mögliche Einsatz im ganzen Stadtgebiet und in weiteren Kommunen unterstützt werden.

Wussten Sie schon …?

„Abfallfreie Quartiere“ wird als sogenanntes Smart City-Fokusprojekt im Rahmen der „Modellprojekte Smart Cities“ vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert.

Digitale Beteiligung

Mit dem neuen digitalen Portal „Münster mitgestalten“ bündelt die Stadt ab sofort Beteiligungsangebote aus allen Ämtern und Einrichtungen an zentraler Stelle im Internet. Unter www.stadt-muenster.de/beteiligung finden Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Vereine vielfältige Möglichkeiten, sich aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt zu beteiligen – digital, analog und hybrid. 

Das Portal ist ein Projekt der Smart City Münster und wurde im Auftrag des Rats von der Stadtverwaltung entwickelt. Es bietet eine Übersicht über alle Beteiligungsmöglichkeiten, die von der Stadt angeboten oder mitverantwortet werden – von Präsenzveranstaltungen bis hin zu digitalen Formaten. Digitale Beteiligungen erfolgen über die Plattform „Beteiligung NRW“. Hier können Interessierte verschiedene Themen kommentieren, über Vorschläge abstimmen, eigene Ideen einreichen oder sich für Veranstaltungen anmelden.

Hybrides Beteiligungsformat beim „Apostelgarten-Dialog“ 

Wie digitale und analoge Beteiligung ineinandergreifen, zeigt aktuell das „hybride“ Beteiligungsformat des „Apostelgarten-Dialogs“. Der Parkplatz an der Neubrückenstraße hatte sich vom 23. bis 27. Mai in einen grünen Aufenthaltsort verwandelt – mit Pflanzbeeten und Sitzmöbeln statt parkender Autos. Wer in diesem Zeitraum nicht vor Ort sein konnte, hat bis zum 8. Juni weiterhin die Möglichkeit, die Pläne online einzusehen und zu kommentieren.

Das neue Portal informiert sowohl über formelle Beteiligungsverfahren – etwa im Rahmen der Stadtplanung – als auch über informelle Formate wie Online-Umfragen, Reallabore im öffentlichen Raum oder interaktive Diskussionsforen. Neben aktuellen Projekten finden sich dort auch langfristige Themen wie das Programm „3.000 Fahrradstellplätze“, Beiträge zum Klimastadt-Vertrag oder Engagement-Möglichkeiten der Freiwilligenagentur. Zudem führt ein direkter Link zum „Mängelmelder“, über den Bürgerinnen und Bürger unkompliziert Hinweise oder Beschwerden an die Stadtverwaltung weitergeben können.

Bürgerbeteiligung verlässlich und transparent gestalten 

Ein zentrales Anliegen der Stadt ist es, Bürgerbeteiligung transparent, nachvollziehbar und für alle zugänglich zu gestalten. Grundlage der Beteiligungsstrategie sind die vom Rat beschlossenen Leitorientierungen für eine gute Öffentlichkeitsbeteiligung, die auch in Leichter Sprache verfügbar sind.

Mit dem neuen Portal geht Münster einen wichtigen Schritt in Richtung moderner, offener Verwaltung. In Zeiten von Klimawandel, Mobilitätswende und Wohnungsknappheit eröffnet „Münster mitgestalten“ neue Wege für eine aktive Mitwirkung der Stadtgesellschaft. Bereits bei der Entwicklung des Portals konnten Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des Stadtforums „Lokale Demokratie stärken“ ihre Ideen einbringen. Ihre Anregungen wurden aufgenommen – und auch künftig sind Rückmeldungen (E-Mail: beteiligung@stadt-muenster.de) ausdrücklich erwünscht.

Weitere Informationen zum neuen Beteiligungsportal gibt es unter www.stadt-muenster.de/beteiligung.

Bild: Mit dem neuen digitalen Portal „Münster mitgestalten“ bündelt die Stadt ab sofort Beteiligungsangebote aus allen Ämtern und Einrichtungen an zentraler Stelle im Internet. Foto: Stadt Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.

Diese Pressemeldung wurde Wort gleich am 28.05.2025 durch das Amt für Kommunikation der Stadt Münster veröffentlicht.
Pressemeldung Amt für Kommunikation