Dokumentation und Ausblick: Stadtforum „Lokale Demokratie stärken …“

Im Rahmen unseres Stadtforums „Lokale Demokratie stärken – Beteiligung weiterentwickeln“ am 20. Juni 2024 wurden grundlegende Aspekte des Themas diskutiert und vertieft. Den Abend haben wir mit wir in Film und Bild dokumentiert.

Ungefähr 200 Menschen hatten sich für den Austausch von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft angemeldet, darunter auch Einwohnerinnen und Einwohnern, die zufällig aus dem Melderegister gelost, gezielt angeschrieben worden und der Einladung gerne gefolgt waren. Im Anschluss an eine Begrüßung durch Herrn Oberbürger­meister Markus Lewe führte der Sozial- und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Roland Roth aus Berlin mit einem Vortrag zu „vielfältiger Demokratie“ in das Thema ein. 

In einer kurzen Podiumsdiskussion stellten sich die weiteren Expertinnen und Experten vor, die die Arbeit in den Workshops unterstützt haben: 

  • Marion Stock, Stiftung Mitarbeit Bonn
  • Dr. Fee Thissen, Büro für Urbane Transformation, Oberhausen
  • Tobias Bäcker, startklar a+b GmbH, Köln sowie
  • Sofie Eichner, StadtRaumKonzept GmbH, Dortmund.

Gemeinsam konnten sie im Gespräch kurze Einblicke in die vertiefenden Workshop-Themen geben, für die die Gäste sich schon bei der Anmeldung entschieden hatten. Der eine oder die andere Teilnehmende nutzte später die Gelegenheit, auch in andere Arbeitsgruppen kurz hineinzuhören. 

Nach einer Pause, die auch dem informellen Austausch diente, fanden sich die Teilnehmenden in fünf parallelen Workshops zusammen. Diese Gruppen wurden jeweils von einer der oben genannten externen Expert*innen informiert. Zuständige Fachleute aus der Verwaltung berichteten zum aktuellen Stand in Münster in den jeweiligen Themenfeldern. Die Moderator*innen der Arbeits­gruppen setzten verschiedene Methoden ein, um mit allen ins Gespräch zu kommen.

Im Anschluss berichteten die Teams auf der Bühne und stellten die jeweils erarbeiteten konkreten Empfehlungen vor. Die Workshop-Arbeit ist auch mittels der Stellwände aus den AGs unten dokumentiert.

Abschließend kommentierten die externen Expert:innen Marion Stock und Prof. Roland Roth vom Netzwerk Bürgerbeteiligung das Gesehene und wagten einen Ausblick für Münster. Oberbürgermeister Markus Lewe und Stadtbaurat Robin Denstorff, in dessen Verantwortungsbereich das Thema voran bewegt wird, resümierten das Gesagte aus Münsteraner Sicht und bedankten sich zum Ende.

Dokumentation der Veranstaltung

Die Haupt-Moderation lag bei Prof. Dr. Klaus Selle und Dr. Fee Thissen, das gesamte Programm des Abends finden Sie noch einmal unten. Unser Stadtforum wurde auch vom Essener Grafiker Sven Kröger in einem Bildprotokoll festgehalten.

Einen Videomitschnitt von der gesamten Veranstaltung finden Sie in der Veranstaltungsdokumentation auf den Seiten von MünsterZukunft – Dokumentation des Stadtforums „Lokale Demokratie stärken …“.

Dokumentation der Workshops

Den Kern unseres Stadtforums bildete der Austausch der Gäste aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft, aber auch Wirtschaft und Wissenschaft, in der Workshop-Phase: Informationen und Arbeitsergebnisse zu unseren fünf Workshops.

Ausblick

Das Stadtforum folgte dem Prinzip eines „Trialogs“ von Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung. Gemeinsam wurden an diesem Abend in den Workshops erste Empfehlungen zu den Teilthemen erarbeitet und dabei teilweise weitere Diskussionsbedarfe sichtbar. Die dokumentierten Arbeitsergebnisse werden aktuell für Ihre gewählten Vertretungen im Rat der Stadt und seinen Ausschüssen aufbereitet und im Herbst zur Entscheidung vorgelegt. Weitere Informationen finden Sie dann hier unter muensterzukunft.de und bei der Smart City Münster

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

Am 26. Juni 2024 endete die Online-Umfrage zum neuen Leezenflow, dem Grüne-Welle-Assistenten für den Radverkehr. 376 Personen haben teilgenommen – vielen Dank für Ihre Meinung! Ergänzend zur Bürger*innen-Umfrage werden im Rahmen der Evaluation zur Einführung des technisch optimierten Leezenflow-Systems an drei von neun Standorten Verkehrsbeobachtungen durchgeführt. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden voraussichtlich im Herbst 2024 veröffentlicht.

Rückblick

Nach der erfolgreichen Testung des Leezenflow Prototyp an Münsters Promenade beschloss der Rat der Stadt weitere Standorte für zusätzliche Geräte. Verbunden mit der In-Betriebnahme der neuen Geräte wurde auch eine technische Optimierung des Grüne-Welle-Assistenten vorgenommen. Die erneute Evaluation soll prüfen, ob der Leezenflow den Radkomfort positiv beeinflusst, zur Verkehrssicherheit beiträgt und somit einen weiteren Beitrag zur Smart City Münster leistet.

Erklärvideo

Wie funktioniert der Grüne-Welle-Assistent? Auf www.leezenflow.de gibt es ein anschauliches Erklärvideo dazu.

Leezenflow-System an der Fahrradstraße „Schillerstraße“ in Münster. Foto: Stadt Münster

Gut zu wissen …

Der Grüne-Welle-Assistent Leezenflow ist 2021 gestartet. Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Modellprojekte Smart City (MPSC)“ vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) sowie dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW gefördert. Das Förderprogramm ermöglicht auch die begleitende Forschung, durchgeführt von der Ingenieurgesellschaft nts.

Wichtige Links zum Thema

Erklärvideo und Projektseite Leezenflow: www.leezenflow.de

Pressemeldung zur Online-Befragung auf www.stadt-muenster.de

Sag uns Deine Meinung zum Leezenflow!

Online-Befragung zum Leezenflow gestartet: https://beteiligung.nrw.de/portal/muenster/beteiligung/themen/1003614 

Mit dem „Leezenflow“ ist Radfahren in Münster komfortabler geworden: Der Grüne-Welle-Assistent zeigt in einigem Abstand zur nächsten Kreuzung, ob man die Ampel bei Grün erreicht. So finden Radfahrer:innen das richtige Tempo, um bei Grün über die Ampel zu fahren. Im Stadtgebiet von Münster sind nun neun Geräte mit neuer Technik in Betrieb genommen worden. Parallel dazu startet eine weitere wissenschaftliche Analyse und eine erneute Online-Umfrage. An ihr können sich alle Nutzer:innen des Leezenflow beteiligen: https://beteiligung.nrw.de/portal/muenster/beteiligung/themen/1003614 

Mithilfe des Leezenflow müssen Radfahrende seltener halten, kommen flüssiger ans Ziel und bleiben im „Flow“. Die Inbetriebnahme der neuen Geräte hat mehr Zeit in Anspruch genommen als geplant, weil die Stadt mehrfach Vandalismus an installierten Geräten feststellen musste. In der Folge verzögerten sich die Ersatzteilbeschaffung und technische Neukonfiguration der Geräte. 

Grafik: An diesen neun Standorten sind ab sofort Leezenflow-Geräte in Betrieb und zeigen Radfahrer:innen, ob sie die nächste Ampel bei Grün erreichen. Grafik: Stadt Münster.

Begleituntersuchung

Eine erste wissenschaftliche Analyse in 2021 hat dem Leezenflow einen grundsätzlich positiven Nutzen bescheinigt. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse wurden Optimierungen am Leezenflow vorgenommen. Nun wird das Ingenieurbüro nts im Auftrag der Stadt Münster an drei weiteren Standorten untersuchen, inwiefern der optimierte Grüne-Welle-Assistent den Radverkehrsfluss verbessert und welche Auswirkungen er auf die Verkehrssicherheit hat. Die neuen Leezenflow-Geräte haben auch eine Gelbphase, deren Praxistauglichkeit ebenfalls bewertet wird. Dafür wird das Ingenieurbüro an den Standorten Steinfurter Straße (Ecke Grevener Straße), Bohlweg (in Richtung Innenstadt) und Promenade (Ecke Schloss) in den nächsten Wochen Verkehrsbeobachtungen durchführen. 

Online-Umfrage

Die aktuelle Online-Umfrage ist auf der Beteiligungsplattform „Beteiligung NRW – Startseite Stadt Münster“ eingestellt: https://beteiligung.nrw.de/portal/muenster/beteiligung/themen/1003614. Eine Teilnahme benötigt etwa zehn Minuten Zeit.

Erklärvideo Leezenflow

Auf www.leezenflow.de zeigt ein Erklärvideo wie der neue Leezenflow funktioniert.

Schilder an den drei Leezenflow-Untersuchungsstandorten weisen ebenfalls auf die Umfrage hin, ein QR-Code führt direkt zur Befragung und zum Erklärvideo auf www.leezenflow.de

Gut zu wissen …

Der Grüne-Welle-Assistent Leezenflow ist 2021 gestartet. Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Modellprojekte Smart City (MPSC)“ vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB), der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) sowie dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW gefördert. Das Förderprogramm ermöglicht auch die begleitende Forschung, durchgeführt von der Ingenieurgesellschaft nts.

Das Förderprogramm ermöglicht auch die begleitende Forschung, durchgeführt von

Wichtige Links zum Thema

Online-Befragung Leezenflow: https://beteiligung.nrw.de/portal/muenster/beteiligung/themen/1003614

Projektseite Leezenflow: www.leezenflow.de

Zur Pressemeldung auf www.stadt-muenster.de

Der Leezenflow Prototyp

Wer „Leezenflow“ bei Grün erreicht, erreicht auch die Ampel bei Grün. Zeigt das System Gelb, kann man sich überlegen, ob ein kleiner Sprint noch lohnt oder ob es klüger ist, schon langsamer zu fahren, um die Standzeit an der roten Ampel zu verkürzen. Bei Rot kann man sich langsam der Fahrradampel nähern, um auch so die Standzeit zu verkürzen.

Ziel des Grüne-Welle-Assistenten ist es, dass Radfahrende flüssiger und damit komfortabler ans Ziel kommen, indem sie mehrere Meter vor der nächsten Straßenkreuzung auf einem LED-Display sehen können, wann die Ampel umschaltet. Hierfür ist der „Leezenflow“ mit der jeweiligen Fahrradampel verbunden und zeigt über einen dynamischen Farbverlauf an, ob Radfahrende die Ampel noch bei Grün erreichen können oder nicht.

Leezenflow nutzt dabei die errechnete Durchschnittsgeschwindigkeit auf Basis der Daten der in Münster durchgeführten Fahrradprojekte „Dein AppGrade“ und „Stadtradeln“. Bei starken Abweichungen von der Durchschnittsgeschwindigkeit (zum Beispiel durch die Verkehrssituation bedingt) kann sich der Flow individuell verändern …

Standort Durchschnittsgeschwindigkeit, die für Leezenflow genutzt wird Entfernung Leezenflow – Fahrradampel
Hörstertor (Prototyp) 17 km/h 110m
Promenade / Zwinger 16 km/h 195m
Bohlweg / Gartenstraße 19 km/h 195m
Schillerstraße / Hansaring 18 km/h 135m
Schloss / Promenade 18 km/h 130m
Neutor / Promenade 16 km/h 115m
Neutor / Lazarettstraße 18 km/h 70m
Steinfurter Straße / Grevener Straße 18 km/h 75m
Warendorfer Straße / Piusallee 17 km/h 105m
Tabelle: Welche Geschwindigkeit wurde für Leezenflow am jeweiligen Standort genutzt und wie weit ist die Entfernung zur Ampel?

Leezenflow ist ein Smart-City-Projekt

Das Leezenflow-System soll den Radverkehr im Sinne der Mobilitätswende und die digitale Stadtentwicklung voranbringen. Es zeigt, wie aus einer Idee der Bürgerschaft eine Technik mit Freier Software (Open-Source) wird, die den Radverkehr fördert und das Interesse anderer Kommunen weckt.

Die Idee zum „Leezenflow“ stammt aus der Bürgerschaft. Im Münsterhack 2019 wurde ein Prototyp entwickelt und anschließend mithilfe der Stadtverwaltung und finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur umgesetzt. 2021 wurde der erste „Leezenflow“-Prototyp auf Münsters Promenade in Betrieb genommen. Aufgrund einer positiven Evaluation des Systems wurden 2024 im Rahmen des Bundesförderprogramms „Modellprojekte Smart City (MPSC)“ acht weitere Systeme im Stadtgebiet von Münster installiert.

In diesem Zuge wurde u.a. die Anzeige des Leezenflows weiterentwickelt und berücksichtigt nun die Durchschnittsgeschwindigkeiten des Radverkehrs. Begleitend zur Einführung der neuen Visualisierung lässt die Stadt die Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit des Systems untersuchen (Verkehrsbeobachtung und Online-Umfrage). Sollte sich weiterer Optimierungsbedarf herausstellen, wird Leezenflow angepasst. (News vom 27.9.2023).

 

Leezenflow-System an der Fahrradstraße „Schillerstraße“ in Münster; Foto: Stadt Münster

Smarte Technologie für den Radverkehr

Leezenflow nutzt für die Kommunikation zur Ampel eine von Fachleuten als Vehicle-to-everything (V2X) bezeichnete Technik, die weltweit entwickelt wurde, damit Busse, Rettungsfahrzeuge und Autos Kontakt zur Ampel und weiterer Infrastruktur aufnehmen können. Mit Leezenflow wird diese Technik für den Radverkehr genutzt und die neue Datenübertragung im Live-Betrieb getestet.

Leezenflow ist Freie Software (Open-Source). Das heißt u.a., dass die komplette Bauanleitung des Leezenflows im Internet frei verfügbar ist. Eine Weitergabe und Adaption des Systems ist ausdrücklich erwünscht. Die Verwaltung in Münster profitiert von den Erfahrungen anderer Kommunen und Unternehmen und umgekehrt profitieren andere von den Erkenntnissen und Herausforderungen in Münster. Darüberhinaus erzielen die eingesetzten Steuergelder (von Bund, Land und Kommune) durch den Transfer von Lösungen in andere Kommunen eine größere Wirkung: Statt Wissen bei einzelnen Unternehmen zu privatisieren, können alle auf den (durch Steuergelder finanzierten) Arbeitsergebnissen aufbauen (Public Money, Public Code).

 

Neue Technik beim Leezenflow an der Schillerstraße; Foto: Stadt Münster

Prototyp an Münsters Promenade

Vom 17. Mai 2021 bis Mitte 2023 wurde der Prototyp Leezenflow an der Kreuzung Hörstertor auf Münsters Promenade getestet. Im Rahmen der Testphase führte das Institut für Verkehrswissenschaften der WWU Münster im Auftrag der Stadt Münster vom 17. Mai bis Mitte Juli 2021 eine wissenschaftliche Evaluation durch. Diese bestand aus einer Online-Bürger-Umfrage, an der 546 Personen teilgenommen haben, sowie Verkehrsbeobachtungen und -messungen vor Ort. Das Ziel der Untersuchung war, Aussagen darüber treffen zu können, inwiefern Leezenflow den Radverkehrsfluss verbessert, die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt und die Radfahrer:innen mit dem Prototypen zufrieden sind.

 

Seit 2021 hängt der Leezenflow Prototyp auf der Promenade in Münster, im September 2023 wurde die Visualisierung aktualisiert. Foto: Stadt Münster

Die Ergebnisse der Evaluation stehen im Ratsinformationssystem der Stadt zum Download zur Verfügung. Außerdem lassen sich die Rohdaten, die im Zuge der Evaluation erstellt wurden, über den Publikationsserver der Uni Münster herunterladen.

Insgesamt ist das Leezenflow-System positiv bewertet worden, so dass der Hauptausschuss der Stadt Münster im Februar 2022 beschlossen hat, weitere Leezenflow-Systeme vorrangig an den Velorouten und an den zukünftigen Hauptrouten installieren zu lassen. Ende Mai 2024 wurden acht Leezenflow-Systeme mit der neuen Technik in Betrieb genommen, davon drei zusätzliche Geräte an der Promenade und fünf an Velorouten:

 

Leezenflow-Standorte im Stadtgebiet von Münster, Grafik: Stadt Münster

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Medienspiegel Leezenflow (Auswahl)

Wussten Sie schon?

Leezenflow ist Freie Software (Open-Source). Das heißt u.a., dass die komplette Bauanleitung des Leezenflows im Internet frei verfügbar ist. Eine Weitergabe und Adaption des Systems ist ausdrücklich erwünscht.

Gefördert wurde der Prototyp durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die neuen Leezenflow-Systeme inkl. überarbeiteter Technik sind Teil des Förderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ des Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen mit einer Ko-Finanzierung durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Ko-Finanzierung der neuen Leezenflow-Systeme durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW

Prototyp Leezenflow-System

Logo des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Klimadashboard Münster

Offene Daten schaffen Transparenz auf dem Weg zur Klimaneutralität. Deshalb sind die Daten, die zur Darstellung des Klimadashboards genutzt werden, über das Open Data-Portal der Stadt Münster frei zugänglich. Je selbstverständlicher das Teilen von Daten ist, desto eher können datenbasierte Entscheidungen für mehr Klimaschutz und für eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung getroffen werden.

Für gemeinschaftliches Arbeiten im digitalen Raum ist neben der Bereitstellung Offener Daten („open data“) auch wichtig, dass Software-Quelltexte als Freie Software („open source“) veröffentlicht werden. So kann Software und das darin einprogrammierte Wissen am effizientesten geteilt und bedarfsgerecht angepasst werden. Das hilft, die knappe Zeit bis zur Klimaneutralität bestmöglich zu nutzen. Auch das Klimadashboard ist im Rahmen des Förderprogramms MPSC „open source“ programmiert. So können andere Kommunen den Quelltext des Dashboards aus Münster nutzen und anpassen, um damit ihren Datenstand in Sachen Klimaneutralität und Klimafolgenanpassung zu präsentieren. Der Qellcode, mit dem diese Daten für das Klimadashboard verarbeitet werden, kann im Klimadashboard-Repository unter OpenCODE.de eingesehen werden.

So helfen Daten dem Klima

Wo steht Münster auf dem Weg zur Klimaneutralität? Und wo zeigen sich die Folgen des Klimawandels in Münster schon jetzt? Das Klimadashboard zeigt den aktuellen Datenstand zu verschiedenen Indikatoren von Klimaschutz und Anpassung an die Folgen des Klimawandels und schafft so mehr Transparenz in der gesamtstädtischen Klimaarbeit. Entwickelt wurde das Klimadashboard von der Stabsstelle Smart City und der Stabsstelle Klima der Stadt Münster mit Unterstützung von den Stadtwerken Münster und der Wirtschaftsförderung Münster. Wir arbeiten stetig daran, die Verfügbarkeit der Daten zu verbessern. Das Klimadashboard wird im Rahmen des Förderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ aus Mitteln des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) gefördert.

Wichtige Links zum Thema

Klimadashboard Münster

Projektseite Klimadashboard Münster

Quellcode zum Klimadashboard Münster

Kommunen-Kit Klimadashboard Münster

Open-Data-Portal der Stadt Münster

Bericht: Hack your City 2024

Digital-Nachwuchs programmiert Stadt der Zukunft

In 2024 fand der Hackathon für Jugendliche „Hack your city“ vom 4. – 6.4. im städtischen Digitallabor statt.

Wie kann Münster mit neuen Ideen noch lebenswerter werden? Antworten auf diese Frage lieferten jetzt 30 junge Menschen beim Hackathon für Jugendliche der Stadt Münster, der bereits zum zweiten Mal im städtischen Digitallabor stattgefunden hat. In diesem Jahr lautete das Motto „Hack your city“ und erneut erarbeitete der Digital-Nachwuchs originelle Prototypen und kreative Soft- und Hardwarelösungen. Drei Tage lang hatten sich Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren intensiv mit Programmieren beschäftigt und in Kleingruppen getüftelt. Die Ergebnisse wurden in einem Abschlusspitch am Samstagnachmittag den Eltern und interessierten Bürger:innen präsentiert. 

Ziel des Jugendhackathons

Im Rahmen des Jugendhackathons möchte die Stadt Münster die kreative und positive Seite von Technik sowie die Arbeit im Team über alle Altersstufen hinweg fördern. Junge Menschen im Rahmen eines Hackathons frühzeitig für Stadtentwicklungsthemen zu begeistern und ihnen gleichzeitig die Technik des Programmierens näher zu bringen, ist eine moderne und innovative Form der Beteiligung. Bei Smart City geht es darum, die Stadt der Zukunft lebenswerter für Bürger:innen zu gestalten, indem die Bürgerschaft aktiv und in besonderen Formaten an der Entwicklung beteiligt wird. Zudem möchte die Stadt gemeinsam mit den Netzwerkpartnern mit Projekten wie ‚Hack your city‘ Jugendliche und Fachkräfte in Münster vernetzen und Angebote für die Gestaltung der digitalen Transformation umsetzen.

Betreuung durch erfahrene Mentor:innen

Foto: MünsterView/ Heiner Witte
Foto: MünsterView/ Heiner Witte
Foto: MünsterView/ Heiner Witte
Foto: MünsterView/ Heiner Witte
Foto: MünsterView/ Heiner Witte
Foto: MünsterView/ Heiner Witte
Foto: MünsterView/ Heiner Witte
Foto: MünsterView/ Heiner Witte
Foto: MünsterView/ Heiner Witte

Während des Hackathon wurden die Jugendlichen von 10 erfahrenen Mentor:innen von der openSenseLab gGmbH begleitet und unterstützt – und kamen zu originellen Ergebnissen: Themen wie Robotik, Künstliche Intelligenz und Sensorik spielten eine wichtige Rolle bei den Überlegungen der Jugendlichen.

Geselliges Rahmenprogramm

Selbstverständlich spielt das leibliche Wohl der Jugendlichen und Mentor:innen eine wichtige Rolle beim Hackathon. Zusätzlich zu reichlich Obst und frischen Gemüse-Snacks gab es Softgetränke aus Münster und zwar von liba. Traditionell gab es abends das obligatorische Pizza-Essen. Standesgemäß wurde die große Bestellung mit dem Smart City-Lastenbike „Gisela“ abgeholt.

Foto: MünsterView/ Heiner Witte
Foto: MünsterView/ Heiner Witte
Foto: MünsterView/ Heiner Witte
Foto: MünsterView/ Heiner Witte
Foto: MünsterView/ Heiner Witte

 

Projektbeispiele der Jugendlichen

Beispiel: Veranstaltungskalender

Foto: MünsterView/ Heiner Witte

Theresa (14 Jahre) und Emelie (15 Jahre) aus Münster programmierten einen Prototyp für eine Veranstaltungs-Website, auf der ausgewählte Veranstaltungen für junge Menschen in ihrem Alter aufgelistet werden sollen. Zur besseren Übersicht sollen die Locations eingetragen auf einer von den beiden Jugendlichen programmierten Karte zu finden sein. Das Besondere bei diesem Kalender sei, so die beiden jungen Programmiererinnen, dass man von der Karte direkt mit dem Veranstalter verlinkt ist. So könne man direkt mehr Informationen über diese und weitere Veranstaltungen bekommen.

Beispiele zum Thema „Saubere Stadt der Zukunft“

Gleich zwei Gruppen beschäftigten sich mit dem Thema „Saubere Stadt der Zukunft“.

Foto: MünsterView/ Heiner Witte
Foto: MünsterView/ Heiner Witte

Die 12-jährigen Erik, Oscar und Emil programmierten ein ganz besonderes Abfallmobil, AMSA – das Müllsammeln der Zukunft. Ausgestattet mit einem Sensor fährt der Wagen zum Teil autonom durch die Stadt und erkennt, ob Müll auf der Straße liegt. Sobald dieser erkannt wird, wird er automatisch vom Wagen aufgesammelt.

Damit die Abfallwagen keine unnötigen Wege zu halbvollen Tonnen machen müssen, programmierte eine andere Gruppe einen intelligenten Mülleimer, der ebenfalls mit einem Sensor ausgestattet ein Signal an die örtlichen Abfallentsorgungsbetriebe sendet, wenn die Tonne zu 80% gefüllt ist. So können die Abfallwagen ihre Route zu den gefüllten Tonnen durch die Stadt sparen.

Beispiel: Resiliente Stadtgesellschaft – Urban Gardening

Foto: MünsterView/ Heiner Witte
Foto: MünsterView/ Heiner Witte

Kann ich eigentlich Erdbeeren anpflanzen ohne Garten und Balkon? Und wie kann ich vielleicht sogar mehrmals im Jahr die Beeren ernten? Diese Fragen stellten sich sechs Jugendliche, die für Hack your city extra von Minden nach Münster gereist sind. Ihre Lösung: Ein smartes Gewächshaus, in dem die Pflanzen durch digitale Steuerung bewässert und bei Dunkelheit automatisch mit UV-Licht bestrahlt werden.

Herzlichen Dank an …

… alleTeilnehmer:innen, Mentor:innen, Impulsgebern, Sponsoren und ganz besonders dem Vorbereitungsteam. Die Veranstaltung in 2024 war ein voller Erfolg und wir hoffen, dass wir in 2025 zur zweiten Runde „Hack your city“ einladen dürfen. Aktuelle Informationen dazu folgen …

Foto: MünsterView/ Heiner Witte

 

Hier noch ein paar wichtige FAQs zum Hackathon

Wie komme ich am besten zum Digitallabor?

Am einfachsten erreichst du das Digitallabor natürlich mit dem Fahrrad. Aber auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist es gut zu erreichen. Die nächste Haltestelle ist die Haltestelle „Leonardo-Campus“. Hier halten die Linien 16, R73 und R72 . Von dort aus sind es nur noch wenige Meter bis zum Digitallabor. Falls du dir unsicher bist können wir dich auch an der Bushaltestelle einsammeln.

Benötige ich einen eigenen Laptop?

Nein, du benötigst keinen eigenen Laptop. Wir haben genügend Laptops vor Ort, die du nutzen kannst. Falls du aber einen eigenen Laptop hast, kannst du diesen natürlich gerne mitbringen.

Was ist, wenn ich noch keine Erfahrung mit Programmieren habe?

Kein Problem! Wir haben für jeden das passende Angebot. Egal ob du noch nie programmiert hast oder schon ein Fortgeschritten bist. Wir haben für jeden das passende Angebot.

Veranstaltungsort: Digitallabor der Stadt Münster

Adresse

Leonardo-Campus 6a
48149 Münster

Anreise

Am einfachsten erreichst du das Digitallabor natürlich mit dem Fahrrad. Aber auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist es gut zu erreichen. Die nächste Haltestelle ist die Haltestelle „Leonardo-Campus“. Hier halten die Linien 16, R73 und R72 . Von dort aus sind es nur noch wenige Meter bis zum Digitallabor. Falls du dir unsicher bist können wir dich auch an der Bushaltestelle einsammeln.

Kinder- und Jugendbeteiligung in der Smart City

Der erste Hackathon für Jugendliche fand in Münster bereits 2023 statt und zwar in Zusammenrabeit mit der Dachorganisation „Jugend hackt“. Die Veranstaltung wurde ebenfalls von den städtischen Stabsstellen Smart City und Digitale Bildung organisiert und im Rahmen der Modellprojekte Smart Cities durch den Bund gefördert und zwar als Teilmaßnahme des Projektes ePart MS-LAB.

 

Gruppenfoto 2023 / Foto: Stadt Münster, MünsterView/ Heiner Witte

 

Wusstest Du schon …?

„Hack your city“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der städtischen Stabsstellen Smart City und Digitale Bildung im Amt für Schule und Weiterbildung. Der Jugendhackathon ist eine Teilmaßnahme des Projektes „STADTLABOR.MS“ und wird im Rahmen des Bundesprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert. Die Stadt Münster, Stabsstelle Smart City, wird bis 2026 insgesamt 11 Förderprojekte in diesem Zusammenhang umsetzen: Modellprojekte Smart Cities.

Hack your city ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Stadt Münster

Durchgeführt von

 

Mit freundlicher Unterstützung durch

 

Links zum Thema

Anmeldung zu Hack your city vom 4. – 6. April 2024

News vom 31.01.2024

Veranstaltung 2023 und der Nachbericht

Digitallabor der Stadt Münster

openSenseLab gGmbH

 

Hier noch ein paar wichtige FAQs zum Hackathon

Wie komme ich am besten zum Digitallabor?

Am einfachsten erreichst du das Digitallabor natürlich mit dem Fahrrad. Aber auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist es gut zu erreichen. Die nächste Haltestelle ist die Haltestelle „Leonardo-Campus“. Hier halten die Linien 16, R73 und R72 . Von dort aus sind es nur noch wenige Meter bis zum Digitallabor. Falls du dir unsicher bist können wir dich auch an der Bushaltestelle einsammeln.

Benötige ich einen eigenen Laptop?

Nein, du benötigst keinen eigenen Laptop. Wir haben genügend Laptops vor Ort, die du nutzen kannst. Falls du aber einen eigenen Laptop hast, kannst du diesen natürlich gerne mitbringen.

Was ist, wenn ich noch keine Erfahrung mit Programmieren habe?

Kein Problem! Wir haben für jeden das passende Angebot. Egal ob du noch nie programmiert hast oder schon ein Fortgeschritten bist. Wir haben für jeden das passende Angebot.

Veranstaltungsort: Digitallabor der Stadt Münster

Adresse

Leonardo-Campus 6a
48149 Münster

Anreise

Am einfachsten erreichst du das Digitallabor natürlich mit dem Fahrrad. Aber auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist es gut zu erreichen. Die nächste Haltestelle ist die Haltestelle „Leonardo-Campus“. Hier halten die Linien 16, R73 und R72 . Von dort aus sind es nur noch wenige Meter bis zum Digitallabor. Falls du dir unsicher bist können wir dich auch an der Bushaltestelle einsammeln.

Kinder- und Jugendbeteiligung in der Smart City

Der erste Hackathon für Jugendliche fand in Münster bereits 2023 statt und zwar in Zusammenrabeit mit der Dachorganisation „Jugend hackt“. Die Veranstaltung wurde ebenfalls von den städtischen Stabsstellen Smart City und Digitale Bildung organisiert und im Rahmen der Modellprojekte Smart Cities durch den Bund gefördert und zwar als Teilmaßnahme des Projektes ePart MS-LAB.

 

Gruppenfoto 2023 / Foto: Stadt Münster, MünsterView/ Heiner Witte

 

Wusstest Du schon …?

„Hack your city“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der städtischen Stabsstellen Smart City und Digitale Bildung im Amt für Schule und Weiterbildung. Der Jugendhackathon ist eine Teilmaßnahme des Projektes „STADTLABOR.MS“ und wird im Rahmen des Bundesprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert. Die Stadt Münster, Stabsstelle Smart City, wird bis 2026 insgesamt 11 Förderprojekte in diesem Zusammenhang umsetzen: Modellprojekte Smart Cities.

Hack your city ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Stadt Münster

Durchgeführt von

 

Mit freundlicher Unterstützung durch

 

Links zum Thema

Anmeldung zu Hack your city vom 4. – 6. April 2024

News vom 31.01.2024

Veranstaltung 2023 und der Nachbericht

Digitallabor der Stadt Münster

openSenseLab gGmbH